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Optische Archivierungsmedien bleiben auch nach der Plasmon-Pleite verfügbar PDO Europe liefert komplettes Sortiment an UDO-Medien

| Redakteur: Nico Litzel

Nach der Pleite von Plasmon gibt das Wiesbadener Unternehmen Prime Digital Optical (PDO) Europe Entwarnung: Nach wie vor werden die optischen Archivierungsmedien UDO1 (Ultra Density Optical) und UDO2 angeboten.

Auf UDO-Medien lassen sich Daten 50 Jahre sicher speichern.
Auf UDO-Medien lassen sich Daten 50 Jahre sicher speichern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach der Plasmon-Pleite hat im Januar dieses Jahres das Unternehmen Alliance Storage Technologies Incorporated (ASTI) alle Plasmon-Aktivitäten inklusive Libraries, Laufwerke, Medien und Ersatzteile übernommen.

Medien können nach wie vor über das Wiesbadener Unternehmen PDO Europe bezogen werden. Geschäftsführer Klaus Reuter betont dabei, dass sein Unternehmen die Verfügbarkeit langfristig sicherstellen könne. Das Portfolio umfasse alle WORM- und Rewritable-Medientypen einschließlich der Compliant-WORM-Medien mit 30 und 60 Gigabyte Kapazität. Jedes UDO-Medium sei zudem mit einem „World Unique Barcode Label“ lieferbar.

PDO ist somit eigenen Angaben zufolge der einzige Anbieter des gesamten UDO-Sortiments. Die Rohmedien werden in Japan hergestellt und in Wiesbaden fertiggestellt, bedruckt und verpackt. Durch die Bevorratung der Speichermedien bei PDO sei eine separate Lagerhaltung bei Anwendern nicht erforderlich. PDO könne innerhalb von zwei bis drei Werktagen nach Bestellung auch größere Stückzahlen liefern.

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