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Keine Ausfallzeiten bei der Umstellung auf virtuelle Maschinen Physical-to-Virtual-Migration in Echtzeit mit Double-Take

| Redakteur: Martin Hensel

Der Spezialist für kontinuierliche Datenreplikation und Verfügbarkeit Double-Take stellt eine Erweiterung für seine gleichnamige Software vor. Ein Virtual Recovery Assistant soll die Migration auf VMware ESX Virtual Machines vereinfachen und Ausfallzeiten minimieren.

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Das neue Double-Take-Feature Virtual Recovery Assistant erleichtert die Migration auf virtuelle Maschinen.
Das neue Double-Take-Feature Virtual Recovery Assistant erleichtert die Migration auf virtuelle Maschinen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Virtual Recovery Assistant (VRA) ist als Feature in der neuesten Version von Double-Take für Windows enthalten. Die Software ermöglicht die unkomplizierte Migration von physischen Systemen oder anderen Virtualisierungs-Plattformen auf virtuelle Maschinen unter VMware Infrastructure.

VRA lässt sich auch zur Absicherung von Programmen auf physischen Servern einsetzen. Diese werden bei einem Server-Ausfall oder einem standortweiten Notfall auf virtuelle Maschinen verlagert. „IT-Organisationen haben erkannt, dass sie mit dem wirksamen Einsatz von Server-Virtualisierung bisher unerfüllte Anforderungen adressieren können, zum Beispiel kostengünstiges Remote Disaster Recovery“, erläutert Lauren Whitehouse, Analystin der Enterprise Strategy Group.

Mit VRA lässt sich zudem ein Haupthindernis bei der Umstellung von physischen auf virtuelle Server umgehen: Während die Daten auf virtuelle Maschinen übertragen werden, müssen Server bei herkömmlichen Lösungen in der Regel offline genommen werden. VRA repliziert dagegen alle Änderungen in Echtzeit. Somit können Anwender in der Produktivumgebung bis zum Zeitpunkt der eigentlichen Umstellung weiterarbeiten.

Die komplexe und oft manuell durchzuführende Vorbereitung der virtuellen Umgebung wird durch VRA vereinfacht. Das Zielsystem wird komplett für den Anwender vorbereitet. Parameter wie beispielsweise der reservierte Festplattenspeicher oder die Anzahl der Prozessoren, die einer Anwendung zur Verfügung stehen, können im VRA angepasst werden.

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