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U-S-C verspricht Rechtssicherheit Pleite von Usedsoft Schweiz verunsichert Gebrauchtsoftware-Kunden

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die aktuellen Querelen rund um den Händler Usedsoft schlagen offenbar in der Branche höhere Wellen. Beim Münchner Secondhand-Software-Anbieter U-S-C jedenfalls fragen immer mehr Kunden nach, wie hoch denn das Risiko tatsächlich ist.

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Peter Reiner ist Geschäftsführer der U-S-C.
Peter Reiner ist Geschäftsführer der U-S-C.

Die Konkurs-Meldung der Schweizer Usedsoft AG und die von Microsoft gewonnene Schadensersatz-Klage gegenüber einem Usedsoft-Kunden lassen offensichtlich manchen potenziellen Käufer an der Sicherheit von Gebrauchtsoftware zweifeln. „Uns rufen zunehmend verunsicherte Kunden an, die wissen wollen, ob ihnen das bei U-S-C auch passieren könnte“, erklärt U-S-C-Geschäftsführer Peter Reiner, „dabei ist die Antwort einfach: Nein!“

Zum einen handle U-S-C gebrauchte Software-Lizenzen ausnahmslos gemäß den Vorgaben von Microsoft. Beim Verkauf einer gebrauchten Software-Lizenz informiere U-S-C umgehend Microsoft Irland. Auch die Rechtekette sei lückenlos und transparent. „Testate oder notarielle Bestätigungen gibt es bei U-S-C nicht“, erläutert Peter Reiner, „dass die vor Gericht nichts bringen, zeigt wieder einmal mehr die bereits erwähnte Schadensersatz-Klage. Auch gibt es bei U-S-C keine aufgeteilten Lizenzverträge oder ‚Trick 17- Aktionen‘ mit Edu- oder Government-Lizenzen“, betont Peter Reiner. U-S-Cs Geschäftsmodell basiere auf „absoluter Rechtssicherheit“.

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