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SSDs im Rechenzentrum als Cache nutzen PMC-Sierra stattet Adaptec Serie 6Q und 6T mit Maxcache 2.0 aus

| Redakteur: Nico Litzel

Das Halbleiterunternehmen PMC-Sierra, das vor rund eineinhalb Jahren das RAID-Controller-Geschäft von Adaptec übernommen hat, liefert erste RAID-Controller-Karten mit der zweiten Generation seiner SSD-Caching-Software Maxcache aus.

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Die RAID-Controller Adaptec Series 6Q mit der Maxcache-Software 2.0 bieten in Kombination mit SSD-Laufwerken eine wesentlich höhere Storage-Leistung, verspricht PMC-Sierra.
Die RAID-Controller Adaptec Series 6Q mit der Maxcache-Software 2.0 bieten in Kombination mit SSD-Laufwerken eine wesentlich höhere Storage-Leistung, verspricht PMC-Sierra.
( Archiv: Vogel Business Media )

Maxcache ist eine Software, mit der sich Solid State Drives (SSDs) zum Cachen von häufig benötigten Daten einsetzen lassen. Die zweite Softwaregeneration, die PCM-Sierra in die RAID-Controller Adaptec Series 6Q und 6T (T wie Top Connector, mit versenkten, oben angebrachten Anschlüssen) integriert hat, soll im Vergleich zur ersten Generation deutlich mehr Leistung erbringen: PMC-Sierra zufolge bieten die aktuellen RAID-Controller deutlich höhere Quality of Services sowie eine 13-fache Steigerung der IOPS-Leistung im Vergleich zu früheren Modellen. Auch die Latenzzeiten von Anwendungen sollen dank Maxcache 2.0 um den Faktor 13 zurückgehen.

Niedrigere Latenzwerte bringen bares Geld, rechnet PMC-Sierra vor und beruft sich auf Amazon und das Shopping-Portal Shopzilla: Eine Beschleunigung von fünf Sekunden habe zu zehn Prozent mehr Umsatz bei Shopzilla geführt. Gleichzeitig geht Amazon davon aus, dass ein Zuwachs von 100 Millisekunden bei den Latenzzeiten mit einem möglichen Umsatzrückgang von einem Prozent einhergeht.

Alle Produkte sind derzeit zu Testzwecken erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Modelle Adaptec RAID 6805Q und 6805TQ gibt PMC-Sierra für Endkunden mit 1.055 US-Dollar an (derzeit rund 770 Euro).

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