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IBM erweitert seine Private-Cloud-Angebote für cloud-basierte IT-Infrastrukturen Power7-Appliance und Software-Only-Stack für die Servicebereitstellung in Private Clouds

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

IBM hat seine Lösungspalette an vorintegrierten Cloud-Service-Delivery-Plattformen um eine Power7-basierte Appliance und einen separaten Softwarestack für die Servicebereitstellung in Private Clouds erweitert. Die neuen Produkte sind unter dem Markennamen „CloudBurst“ zusammengefasst und können auf IBM oder Non-IBM-Servern zum Einsatz kommen.

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Im Kern der neuen Cloud-Angebote von IBM steckt die jüngste Entwicklung der IBM Autonomic-Computing-Initiative: Der IBM Service Delivery Manager
Im Kern der neuen Cloud-Angebote von IBM steckt die jüngste Entwicklung der IBM Autonomic-Computing-Initiative: Der IBM Service Delivery Manager
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf der Basis der Erfahrung von IBM mit eigenen Cloud-Installationen und Hosting-Verträgen mit tausenden Kunden sind IBM CloudBurst-Appliances workload-optimerte Systeme, die Hardware, Speicher, Netzwerk, Virtualisierung und Servicemanagement-Software zur Schaffung von Private-Cloud-Umgebungen umfassen. Im Vergleich zur manuellen Konfiguration solcher Systeme kann CloudBurst den Arbeitsaufwand der IT-Abteilung bei Systemintegration, Provisioning und Speichermanagement um bis zu 95 Prozent senken, so IBM Schätzungen.

„Die Automatisierung von IT-Ressourcen zur Unterstützung neuer Anwendungen ist ein wichtiger Schritt, da in vielen Unternehmen ein Fachabteilungs-Anwender häufig Wochen benötigt, bis er Zugang zu neuen IT-Ressourcen erhält, und das aufgrund der häufig manuellen und langsamen Prozesse zu ihrer Bereitstellung“, sagt Frank Strecker, Direktor Cloud Computing, IBM Deutschland. „IBM CloudBurst automatisiert den manuellen Prozess und beschleunigt das Time-to-Market erheblich.“

Im Kern der neuen Cloud-Angebote steckt die jüngste Entwicklung der IBM Autonomic-Computing-Initiative: Der IBM Service Delivery Manager, der schnell neue Anwendungen bereitstellen kann und dabei die Bereitstellung, das Monitoring und die Verwaltung von Cloud-Computing-Services für die IT-Abteilung automatisiert.

IBM CloudBurst v2.1 auf der Basis von Power Systems stellt eine zertifizierte Plattform für den Betrieb von SAP-Anwendungen bereit: „Dies ist von Interesse für unsere gemeinsamen Kunden, inklusive der Hosting Provider, für den Bau ihrer Enterprise Cloud“, sagt Kaj van de Loo, Senior Vice President, Technology Strategy, SAP. „Es ist von signifikantem Wert, daß die End-to-end-Cloud-Lösung und der Support dazu von einem Anbieter kommt, denn damit sinken Risiko und Time-to-market für die Bereitstellung von Mission-Critical-Anwendungen auf einer Enterprise-Cloud“

Die neuen Lösungen im Detail:

  • IBM CloudBurst v2.1 on Power Systems basierend auf IBM Power 750-Servern: Die Appliance kann zwischen 160 bis zu 2900 virtuellen Maschinen unterstützen und bietet in virtualisierten Umgebungen einen grösseren Speicherschutz für Anwendungen als x86-Systeme. IBM schätzt, daß Private Clouds basierend auf Power Systemen bis zu 70 Prozent preiswerter betrieben werden können als Standalone-x86-Server. Die Appliance wird voraussichtlich ab 17. Dezember 2010 verfügbar.
  • Der IBM Service Delivery Manager basiert auf einem vorintegrierten Software-only-Stack für x86- und Power-Systeme: Die Software kann unabhängig von Hardware geordert werden, so dass Unternehmen die Flexibilität haben, vorhandene IBM oder Non-IBM-Hardware für den Einsatz in einer Cloud-Computing-Lösung zu nützen. Die Software erscheint als Set virtueller Images, die das IT-Servicedeployment automatisieren und Ressourcenmonitoring, Kostenmanagement und Serviceprovisioning in der Cloud bereitstellen. Der IBM Service Delivery Manager für x86-Systeme ist ab sofort verfügbar, und der IBM Service Delivery Manager für Power-Systeme wird voraussichtlich ab 17. Dezember 2010 verfügbar.
  • IBM CloudBurst v2.1 on System x, die auf IBM HS22V-Blades basiert und mit 50 Prozent mehr Hauptspeicher und doppelter Fibre-Channel-Bandbreite ausgestattet ist. Sie hat jetzt die Möglichkeit, mehr als 30 virtuelle Maschinen pro Blade zu unterstützen. Hier handelt es sich um eine workload-optimierte Lösung, bei der Kunden die Rechenleistung durch Hinzufügen weiterer Compute-Knoten als Pay-as-you-go-Modell erhöhen können. Die Lösung ist ab sofort verfügbar.

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