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Für Backup und Videoüberwachung Promise liefert VessRAID-Speichersysteme mit iSCSI-Schnittstellen aus

Redakteur: Nico Litzel

Promise Technology liefert die VessRAID-Speichersysteme mit 16, zwölf und acht Einschüben ab sofort auch in Varianten mit vier iSCSI-Schnittstellen aus. Die als Einstiegslösungen positionierten Speichersysteme eignen sich besonders für den Einsatz als Backup-to-Disk- oder Archiv-Lösung, aber auch zur Speicherung großer Datenmengen, die bei einer Videoüberwachung anfallen.

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Promise Technology bietet unter der Bezeichnung 1840i eine iSCSI-Variante der VessRAID-Einsteigersysteme mit 16 Laufwerkseinschüben und vier Ports an.
Promise Technology bietet unter der Bezeichnung 1840i eine iSCSI-Variante der VessRAID-Einsteigersysteme mit 16 Laufwerkseinschüben und vier Ports an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die VessRAID-Storage-Systeme, die Promise bisher ausschließlich mit zwei SAS-Schnittstellen angeboten hat, sind für den Einsatz mit Zwei-Terabyte-Festplatten qualifiziert. Die iSCSI-Variante VessRAID 1840i nimmt drei Höheneinheiten im Rack ein und bietet bis zu 16 Disks Platz, sodass das Gerät eine Bruttokapazität von 32 Terabyte zur Verfügung stellt.

Anwender können über bis zu vier VessJBOD-1840-Enclosures, die ebenfalls bis zu 16 Festplatten auf drei Höheneinheiten unterbringen, die Gesamtkapazität auf bis zu 160 Terabyte erweitern. Über die vier iSCSI-Kanäle haben die angeschlossenen Server Zugriff auf den Speicher, die – dank Ethernet – auch in einem entfernten Raum untergebracht werden können.

Herzstück der VessRAID-Familie bildet die RAID-Engine von Promise. In Verbindung mit Online-Kapazitätserweiterung, RAID-Level-Migration und der Fehlerfrüherkennung Predictive Data Migration werden gängige RAID-Level wie 0, 1, 5, 6, 50 und 60 unterstützt.

Für virtuelle Umgebungen und Videoüberwachung geeignet

Die VessRAID-iSCSI-Systeme sind für den Betrieb mit Microsoft Windows Server 2008 (auch mit Cluster- und Hyper-V-Support) ebenso zertifiziert wie für VMware ESX 4.0. Darüber hinaus bieten die Systeme dank der vier iSCSI-Schnittstellen eine einfache Möglichkeit, die Speichersysteme weit entfernt von Überwachungs-Leitstellen zentral zu installieren.

Die iSCSI-Speichersysteme werden über das deutschsprachige Management-Tool WebPAM PROe verwaltet. Dieses Tool enthält einen zeit- und kalendergesteuerten Power Scheduler, mit dem sich das Speichersystem zu definierten Zeitpunkten aktivieren oder in einen Stand-by-Modus versetzen lässt. Diese Funktion ist beispielsweise beim Backup sinnvoll und reduziert Promise zufolge den Stromverbrauch bei einem sechsstündigen Backup-Fenster um etwa 75 Prozent im Vergleich zu einem 24x7-Betrieb.

Darüber hinaus verwenden die Speichersysteme Netzteile, die nach dem 80plus-Standard entwickelt und zertifiziert wurden. Daher kommen in den VessRAID-Speichern Netzteile mit 450 oder 350 Watt statt der üblichen 500 oder 400 Watt zum Einsatz.

Schneller Austausch

Die VessRAID-Speicher sind mit einer Field Replacable Unit ausgestattet, die neben dem Controller auch die redundanten Lüfter und zwei USB-Schnittstellen enthält. System- und Konfigurationsdaten können hier automatisch auf einen Speicherstick übertragen und Technikern im Servicefall schnell und einfach zur Verfügung gestellt werden.

Die VessRAID-Systeme sind ab sofort im Fachhandel und über Promise-Vertriebspartner zu beziehen. Die Nettopreise beginnen bei 1.300 Euro für das System mit acht Laufwerkseinschüben (VessRAID 1720i) und bei 2.135 Euro für das 16-Bay-System VessRAID 1840i mit redundantem Netzteil. Die Speicher werden ohne Festplatten geliefert.

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