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Die Marktführer von Public Cloud Services für Unternehmen (Teil 2)

Public Cloud Services mit Tücken und Mucken

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Firmen zum Thema

Google Cloud Storage

Google Cloud Storage richtet sich in erster Linie an Applikationsentwickler, die für Testzwecke usw. Storage brauchen, das zuverlässig und durch eine Backup/Recovery-Funktion geschützt ist. Andererseits möchte man auch Partnern und Teamkollegen Speicher freigeben. Dafür lassen sich leicht Zugangslisten anlegen, was besonders bei einer dynamischen Nutzerbasis nützlich ist. Cloud Storage unterstützt zwei weitere Google-Funktionen, nämlich BigQuery und Predictions API (siehe unten).

Die ersten 5 GB Speicher sind kostenlos, ebenso die ersten 25 GB Down- und Upload. Je höher die genutzte Speicherkapazität, desto niedriger der Preis pro GB: von 0,12$/GB bis 0,085$/GB. Das Maximum im Pricing sind 500 TB; wer mehr möchte, muss sich direkt an Google wenden.

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Big Data Analysen mit BigQuery

BigQuery erlaubt dem Datenanalysespezialisten, mehrere Terabyte von Daten ad-hoc für Reporting und Analytics abzufragen. Dabei kann er eine SQL-ähnliche Sprache einsetzen sowie Programmiersprachen wie Java und Python nutzen.

Wer aber bereits Googles Tabellenkalkulation Spreadsheets einsetzt, kann BigQuery und dessen Abfrageergebnisse damit integrieren. Die Preisgestaltung richtet sich nach der genutzten Storage (GB/Monat) und nach der Menge der abfragten Daten (in GByte). Für letzteres sind die Limits zu beachten.

Pattern Matching mit der Prediction API

Die Prediction API erlaubt die Nutzung von Mustererkennung und maschinellem Lernen, um etwa Spam von Nicht-Spam unterscheiden zu können - und natürlich, wieviel ein Nutzer pro Tag ausgeben bzw. was er sich ansehen wird, gemessen an dem, was er bisher in dieser Hinsicht an den Tag gelegt hat.

Marketingabteilungen dürfte es interessieren, was die Nutzer ihrer Produkte in Foren und Social Media kommentieren. Auch dies lässt sich mit Hilfe der RESTful-basierten Oberfläche der Prediction API relativ leicht analysieren.

Translate API, next generation Babelfish

Mit der Translate API lassen sich Texte maschinell von einer Sprache in einer andere übersetzen, was nicht nur wichtig für mehrsprachige Webseiten, sondern auch für Applikationen ist. Das heißt aber nicht, dass die jeweiligen Ergebnisse literarischen Ansprüchen genügen.

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