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Keine Engpässe mehr dank Disk-to-Tape-Backup mit Deduplizierung Quantums DXi-Appliance erhält Bestnoten an der Universität St. Gallen

| Autor / Redakteur: Philipp Hühne / Nico Litzel

Steigende Studierendenzahlen, ein zunehmender E-Mail-Verkehr, immer mehr Forschungsprojekte und Wirtschaftsaufträge sowie erweiterte Verantwortlichkeiten erschwerten das Backup an der Universität St. Gallen. Eine kombinierte Disk-to-Tape-Lösung von Quantum bringt den Kapazitätsbedarf und den Zeitaufwand für die Datensicherung wieder ins Gleichgewicht.

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Das Storage-Team der Universität St. Gallen hat sich für die Quantum DXi6700 mit VTL-Schnittstelle und 40 Terabyte nutzbarer Kapazität entschieden.
Das Storage-Team der Universität St. Gallen hat sich für die Quantum DXi6700 mit VTL-Schnittstelle und 40 Terabyte nutzbarer Kapazität entschieden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bereits 2007 modernisierte die Universität St. Gallen, die renommierte Schweizer Hochschule für Wirtschaft, Recht und Sozialwissenschaften, ihre gesamte SAN-Infrastruktur, um auch für zukünftige Speicheranforderungen gewappnet zu sein. Ende 2008 war das neue primäre Speichersystem zwar in Betrieb, aber in Bezug auf die Optimierung der Backupinfrastruktur hatte sich wenig getan.

Insgesamt mussten damals 80 Server gesichert werden. Die zuvor verwendete Tape Library der Universität konnte die nächtlichen Backupzeitfenster zwischen 6 Uhr abends und 7 Uhr morgens sowie an den Wochenenden für die zu diesem Zeitpunkt 26 Terabyte pro Woche kaum mehr einhalten.

Die Disk-basierende Backup-Appliance DXi7500 mit Deduplizierungstechnik versprach eine effizientere und kostengünstigere Nutzung der vorhandenen Speicherressourcen – und hielt dieses Versprechen auch. Denn ihre volle Wirkung zeigt die Deduplizierung vor allem beim wiederholten Backup von Dateien – beispielsweise bei Forschungsdaten, die nur selten verändert oder aufgerufen werden, bei Lotus-Notes-/Domino-Maildatenbanken oder der Sicherung von ISO-Files, welche bei der Auslagerung von E-Mail-Anhängen generiert werden. Insgesamt konnte der Speicherbedarf dank der Deduplizierungsfunktion der DXi7500 um 95 Prozent reduziert werden.

Nach der Implementierung der neuen Quantum-Disk-Lösung ist die Serverstruktur im Rechenzentrum der Universität jedoch noch einmal um 30 Server auf nun 110 Server angestiegen. Außerdem übernahm die Universität das Hosting für den Bibliotheksverbund der Kantone St. Gallen, Graubünden und Aargau. „Den damit verbundenen Anstieg der Datenmengen haben wir schlicht und einfach unterschätzt. Danach hatten wir erneut Kapazitäts- und Zeitprobleme beim Backup“, erinnert sich Kurt Städler, Leiter IT-Infrastruktur an der Universität St. Gallen.

Leistungs- und Kapazitätssteigerung

Für die Universität St. Gallen war von Anfang an klar, dass Quantum und der Partner Itris wieder als Problemlöser agieren sollten. „Für uns kam keine andere Plattform als die Quantum-DXi-Appliance in Frage. Wir waren bereits mit unserer vorherigen Quantum-Disk-to-Tape-Lösung sehr zufrieden“, so Städler.

Ausschlaggebend war auch die individuelle und intensive Betreuung durch Quantum und seinen Partner Itris: „Wir wollten wieder einen Single Point of Contact – denn die Zusammenarbeit zwischen unserer IT-Abteilung, Itris und Quantum verlief in der Vergangenheit stets schnell und unkompliziert.“ Einzig die Frage, ob die DXi7500 durch ein weiteres 9-Terabyte-Array aufgerüstet oder eine gänzlich neue Disk-Appliance implementiert werden soll, war noch ungeklärt.

Weiter mit: Wechsel ist kostengünstiger als ein Ausbau

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