Produktupdate und Service-orientierte Datensicherung

Quest Software aktualisiert vRanger und kündigt Netvault XA an

| Redakteur: Nico Litzel

Die für diesen Herbst angekündigte Plattform Netvault XA wird die IT in die Lage versetzen, den Standardansatz für Datensicherung zu erweitern, indem Administratoren ihre Umgebung rollenübergreifend individualisieren können.
Die für diesen Herbst angekündigte Plattform Netvault XA wird die IT in die Lage versetzen, den Standardansatz für Datensicherung zu erweitern, indem Administratoren ihre Umgebung rollenübergreifend individualisieren können.

Quest Software hat vRanger Version 5.4 veröffentlicht. Das aktuelle Release der für VMware-Umgebungen konzipierten Backup-Replication- und -Recovery-Lösung ermöglicht jetzt eine Plug-and-play-Integration mit der Data Domain Boost Software von EMC. Zudem hat das Unternehmen für Herbst die Plattform „Netvault Extended Architecture (XA)“ angekündigt, mit der Anwender einen Service-orientierten Ansatz bei der Datensicherung und -wiederherstellung verfolgen können.

vRanger 5.4 bietet nach Angaben von Quest im Vergleich zu früheren Versionen mehr Benutzerfreundlichkeit, da sowohl die Installation, die Konfiguration als auch das Management vereinfacht wurden. Darüber hinaus lasse sich die Software besser skalieren, betont Quest.

Mit der aktuellen Version können Anwender ihre vRanger-Backup-Aufgaben so konfigurieren, dass diese direkt an ein EMC-Data-Domain-System gestreamt werden. Die neue Integration ermögliche einen schnelleren Durchsatz, reduziere den Netzwerk-Traffic und reduziere die Backup-Fenster um bis zu 40 Prozent. Da die Data Domain Boost Software eingebunden wird, werde der daneben der Deduplizierungsprozess teilweise an den vRanger-Server ausgelagert, erklärt Quest.

Eine weitere Neuerung ist ein VSS-Konfigurationswerkzeug (Virtual Switching System) zur Automatisierung von sich wiederholenden Aufgaben und zur menügestützten Installation einer Virtual Appliance. Zusätzlich können Kunden die Skalierbarkeit noch weiter steigern, indem Backups, Restores und die Replizierung von Gastsystemen direkt über die vom vRanger-Server verwalteten Virtual Appliances aus anstoßen.

Im Herbst kommt Netvault XA

Für September oder Oktober hat Quest darüber hinaus die Plattform „Netvault Extended Architecture (XA)“ angekündigt. Dahinter verbirgt sich eine Service-orientierte Datenschutzlösung, mit der Quest Software die Datensicherung und -wiederherstellung neu definieren möchte. Netvault XA verfolgt das Ziel, die Datenschutztechniken von Quest zu vereinheitlichen und es Unternehmen zu ermöglichen, ihre Backup- und Recovery-Aufgaben direkt an den Verfügbarkeitsanforderungen der Applikationen auszurichten.

Einhaltung von SLAs

Die Rolle von Backup und Recovery habe sich geändert, ist sich Quest sicher: Heute müsse nicht länger nur gewährleistet sein, dass ein Unternehmen eine gültige Datenkopie hat. Zusätzlich müsse die IT heute auch garantieren, dass geschäftskritische Anwendungen und Datenbanken gemäß Service Level Agreements wiederhergestellt werden können. Herkömmliche Backup- und Recovery-Software konzentriere sich allerdings zu sehr auf Server und die Infrastruktur. Hier sei nicht transparent erkennbar, ob Service Level Agreements auch erfüllt werden.

Mit der Netvault Extended Architecture werden Administratoren hingegen die Datensicherung anhand spezifischer Dienste organisieren, einplanen und steuern können, verspricht Quest. Administratoren sollen dann in der Lage sein, spezifische Ziele für Wiederherstellungspunkte und -zeiten festzulegen, unabhängig davon, ob sich die Server, Applikationen und Datenbanken, welche diesen Diensten zugrunde liegen, vor Ort befinden oder in einer physischen, virtuellen oder gemischten Umgebung angesiedelt sind.

Die Quest Software wird die Netvault Extended Architecture ab Herbst in die Produkte vRanger und Netvault integrieren. Neukunden werden die Plattform beim Kauf eines der beiden Produkte kostenlos mitgeliefert bekommen. Die Plattform wird zudem neben vRanger und Netvault auch die Produkte LiteSpeed und Recovery Manager von Quest unterstützen. Weitere Informationen zu Netvault XA stellt Quest im Web zur Verfügung.

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