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Spansion und IBM schließen Cross-Licensing-Abkommen Racetrack- und Mirrorbit-Technik als Grundlage für mehr Speicherkapazität

| Redakteur: Martin Hensel

IBM und der Speicherhersteller Spansion haben ein auf sieben Jahre ausgelegtes Cross-Licensing-Abkommen geschlossen. Für Spansion ist insbesondere IBMs Racetrack-Technik interessant. Sie könnte künftig zu robusten elektronischen Speicherlösungen führen, die bei gleicher Größe wie aktuelle Produkte mehr Daten speichern und schneller booten könnten.

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IBM und Spansion tauschen im Rahmen einer Kooperation Speicherpatente aus.
IBM und Spansion tauschen im Rahmen einer Kooperation Speicherpatente aus.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die gegenseitige Nutzung von Patenten steht im Focus einer Cross-Licensing-Partnerschaft zwischen IBM und dem Speicherhersteller Spansion. Zudem wollen beide Unternehmen gemeinsam an der Entwicklung von Flash-Speicherprodukten für den chinesischen Markt arbeiten.

Während Spansion vor allem seine Mirrorbit-Technik in die Kooperation mit einbringt, die die Schreibgeschwindigkeit und die Speicherdichte im Vergleich zu herkömmlichen Flash-Speichern erhöht, ist für den Speicherhersteller primär die Racetrack-Technik von IBM interessant. Sie kombiniert die Eigenschaften von Flash-Laufwerken und Festplatten. Laut Spansion könnte die Technik bei gleichem Platzbedarf zu Geräten mit mehr Speicherkapazität und gleichzeitig kürzeren Boot-Zeiten führen.

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