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Green IT braucht Datensicherung und Archivierung auf Band Read Verify Appliance überwacht Backup-Infrastruktur

Redakteur: Rainer Graefen

IT-Abläufe wie Datensicherung und Datenwiederherstellung, Archivierung oder Disaster Recovery stehen im Fokus „grüner“ IT-Initiativen. Die Speicherung großer Datenmengen auf Tapes gilt als Strom sparend und damit Kosten senkend. Diese Kalkulation könnte jedoch ohne ein mit statistischen Daten gestütztes Tape-Management scheitern.

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Crossroads Read Verify Appliance misst die Auslastung jedes einzelnen Tape-Laufwerks. Bei einer ungleichen Systemauslastung, bei Konfigurationsproblemen oder Schwierigkeiten mit Laufwerken wird der Administrator via Datenanalyse- und Reportingtools alarmiert.
Crossroads Read Verify Appliance misst die Auslastung jedes einzelnen Tape-Laufwerks. Bei einer ungleichen Systemauslastung, bei Konfigurationsproblemen oder Schwierigkeiten mit Laufwerken wird der Administrator via Datenanalyse- und Reportingtools alarmiert.
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor allem im Bereich der Datensicherung suchen IT-Administratoren verstärkt nach Lösungen, die die Systemleistung der Backup-Infrastruktur optimieren, Medien- und Laufwerksfehler rechtzeitig erkennen und damit die Sicherheit maximieren – gleichzeitig aber auch kosteneffizient sind.

Der Einsatz von Tape-Laufwerken ist Energie sparend, Tape-Laufwerke arbeiten mit hohen Datenraten und sie speichern große Datenmengen. Darüber hinaus können Tape-Medien leicht in Sicherheitsarchive transportiert werden, bieten nach wie vor den günstigsten Preis pro Gigabyte und verbrauchen keinen Strom. Viele Merkmale sprechen also bei der langfristigen Datenhaltung für die Bandtechnik.

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Überlastungen im Backup-Prozess erkennen

Doch gerade bei einem hohen Datenaufkommen besteht die Gefahr, dass Tape-Medien überstrapaziert und Tape-Laufwerke nicht ausreichend gewartet werden. Eine Vielzahl an Variablen im Datensicherungsprozess, gepaart mit einer unzureichenden Auslastung oder Performance der Laufwerke oder Qualität der Tape-Medien, kann zu fehlerhaften oder abgebrochenen Backup- oder Restore-Prozessen führen. In bis zu 80 Prozent der Fälle sind schadhafte Tapes oder Laufwerke oder beides für fehlgeschlagene Datensicherungen verantwortlich.

In einem effektiven Management von Tapes und Tape-Laufwerken liegt somit eine Chance, Fehler beim Backup oder Restore zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen. So verkürzt sich letztlich auch die Zeit für die Fehlersuche.

Bislang ist diese Erkenntnis wenig verbreitet, wenn man einen Blick auf die Wartungsintervalle der beiden Komponenten wirft. So werden beispielsweise Tape-Medien oftmals nach Ablauf einer festgelegten zeitlichen Periode ausgetauscht, obwohl sie noch qualitativ hochwertig sind. Die Ausgaben für Tapes steigen damit überproportional.

Prozesse optimieren mit übergreifenden Grenzwerten

Das andere Extrem liegt in einer übermäßigen Nutzung von Tapes weit über einen sinnvollen Zeitraum hinaus. Als Resultat muss zu oft ein Totalverlust durch schadhafte Tapes verbucht werden. Beide Szenarien können letztlich zu steigenden Ausgaben für Tape-Medien, zu einem Verlust sensibler Unternehmensdaten und damit zu einer Gefährdung der Zuverlässigkeit der Backup- und Restore-Prozesse führen. Ähnliches ist bei der Wartung von Laufwerken zu beobachten. Der Service wird dann eingeschaltet, wenn Betriebsfehler schon offensichtlich sind.

Weiter mit: Ein systematisch betriebenes Medien-Management erfasst alle Daten

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