Suchen

Eidgenössische Technische Hochschule überwacht Backup-Medien mit Crossroads ReadVerify Appliance verbessert Backup und Restore bei der ETH Zürich

| Autor / Redakteur: Bernd Krieger, Geschäftsführer Crossroads / Nico Litzel

„Wenn man zwei Stunden mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.” So umschreibt Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie, für die er 1921 den Nobelpreis erhielt. Eine Datensicherung sollte mehr als nur relative Sicherheit bieten. Besonders in Forschungseinrichtungen wie der ETH Zürich, in der Einstein den Grundstock für seine revolutionäre Arbeit legte.

Firmen zum Thema

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich verbessert mit der ReadVerify Appliance Sicherheit und Performance des Backups.
Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich verbessert mit der ReadVerify Appliance Sicherheit und Performance des Backups.
( Archiv: Vogel Business Media )

Sowohl als Lernender als auch als Lehrender verbrachte der Physiker prägende Jahre seines Lebens an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich). Heute ist die technisch-naturwissenschaftliche Universität Studien-, Forschungs- und Arbeitsplatz für über 18.000 Menschen aus 80 Nationen. Interdisziplinäre Grundlagenforschung und angewandte Forschung mit Langzeitwert sind die zwei Standbeine der Hochschule, die seit 1901 auf 21 Nobelpreisträger verweisen kann, die zum Zeitpunkt der Vergabe mit der ETH Zürich in Verbindung standen.

Um auch in Zukunft Forschungsarbeit auf einem so hohen Niveau betreiben zu können, müssen alle Rahmenbedingungen stimmen. Dazu zählt auch die Zuverlässigkeit der eingesetzten IT-Lösungen. Die Datensicherheit spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle, denn nur allzu oft geschieht es, dass das Backup abbricht, nicht fehlerfrei durchläuft oder dass die Daten nach dem Recovery nicht mehr gelesen werden können.

Bildergalerie

Sollen die Arbeit und die Erkenntnisse der Wissenschaftler nicht unwiderruflich verloren gehen, müssen solche Vorfälle bei forschungsrelevanten Daten vermieden werden. Aus diesem Grund machte sich die ETH Zürich auf die Suche nach einer Möglichkeit, das Backup zu optimieren und dessen Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Neue Lösung für ein effizientes Tape-Backup

Die zentrale Datenhaltung der Hochschule umfasst die SAN-Anbindung dezentraler IT-Infrastrukturen und die NAS-Speicher inklusive HSM-Speicher (Hierarchisches Speichermanagement). Die Datensicherung erfolgt über Netbackup 6.0, die NAS-Filer werden über NDMP gesichert. Hinzu kommen die Daten von etwa 2.000 dezentralen Clients.

Die Backups werden einmal im Monat als Full-Backup und an den übrigen Tagen inkrementell erstellt. „Da die Tapes der Full-Backups für drei Monate aufbewahrt werden, ergibt sich summa summarum eine Datenmenge von 2,2 Petabyte, die es regelmäßig zu sichern gilt. Um diese Aufgabe noch besser zu bewältigen, wurde eine Lösung gesucht, die proaktiv alle notwendigen Informationen liefert, damit wir unser Backup zuverlässig und performant halten können“, berichtet Dr. Tilo Steiger, Gruppenleiter Speicherdienste in der Abteilung Systemdienste der Informatikdienste der ETH Zürich.

Weiter mit: Die ETH testet die ReadVerify Appliance

(ID:2018313)