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US-Verteidigungsministerium bestätigt RHEL 5.2 Zukunftsfähigkeit Red Hat Enterprise Linux 5.2 voll IPv6-zertifiziert

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Das Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux ist in seiner aktuellen Version 5.2 vom US-Verteidigungsministerium IPv6-zertifiziert worden. Genauer hat Red Hat für sein Open-Source-System die Special Interopability Certification der amerikanischen Defense Information Systems Agency (DISA) erhalten.

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Red Hat Enterprise Linux 5.2 wurde vom US-Verteidigungsministerium zertifiziert.
Red Hat Enterprise Linux 5.2 wurde vom US-Verteidigungsministerium zertifiziert.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Open-Source-Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux 5.2 hat als zweites Betriebssystem die volle Zertifizierung für IPv6 des amerikanischen Verteidigungsministerium erhalten. Vor rund zwei Monaten erhielt bereits Suse Linux Enterprise 10 mit Service Pack 2 die Bestätigung, das Internet Key Exchange Protocol Version 1 sowie 2 (IKE) voll zu unterstützen.

Das ist wichtig, um mobile Endgeräte oder solche mit wechselnder IP-Adresse kontinuierlich anzusprechen. IKE 2 ist mit einer Erweiterung dazu im Stande, alle Parameter inklusive Kryptoschlüsseln und Authentifizierungsinformationen beizubehalten, auch wenn die Verbindung über ein anderes Medium nach einer Zwangstrennung neu aufgebaut werden muss. Die restlichen zwei Betriebssysteme auf der DISA-Liste verfügen nicht über diese Möglichkeit.

Das Zertifikat steht in Zusammenhang mit dem IPv6-Master-Testplan des amerikanischen Department of Defence, dass demnächst einen Umstieg auf IPv6 plant. Alle Produkte auf der englischsprachigen Unified Capabilities Approved Products List (UC APL) sind für einen Wechsel auf die nächste Generation des Internet Protocol geeignet.

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