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Open Software-defined Storage für Unternehmen Red Hat veröffentlicht Red Hat Storage Server 2.1

| Redakteur: Nico Litzel

Red Hats jüngste Version des Red Hat Storage Server bietet eine umfangreiche OpenStack-Unterstützung. Zugleich hat der Open-Source-Spezialist die Performance, die Skalierbarkeit und die Verwaltungsfunktionen verbessert.

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Zu den zentralen Neuerungen des Red Hat Storage Server 2.1 zählen unter anderem eine umfassende Open-Stack-Unterstützung sowie eine Georeplikationstechnik.
Zu den zentralen Neuerungen des Red Hat Storage Server 2.1 zählen unter anderem eine umfassende Open-Stack-Unterstützung sowie eine Georeplikationstechnik.
(Bild: Red Hat)

Der Red Hat Storage Server Version 2.1 soll Unternehmen bei der Einführung einer offenen Software-defined-Storage-Lösung unterstützen. Red Hat Storage Server 2.1 kombiniere die Vorteile von Red Hat Enterprise Linux 6.4, wie eine hohe Verfügbarkeit und Stabilität, mit dem verteilten Dateisystem GlusterFS, der Open-Source-Virtualisierungsplattform oVirt, dem XFS-Dateisystem und der flexiblen Einsatzmöglichkeit auf Industrie-Standardservern.

Zu den zentralen Neuerungen in Version 2.1 zählt eine umfassende Open-Stack-Unterstützung. Anwender, so Red Hat, profitierten mit Red Hat Storage Server und der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform von der Zugriffsmöglichkeit auf einen vollständig integrierten Private Cloud Stack eines einzigen Herstellers. Ergänzend bietet Version 2.1 eine Integration mit dem aktuellen OpenStack Release mit Objektspeicher-Unterstützung unter Verwendung des Object-Storage (Swift)-API-Layers im OpenStack Grizzly Release und ein Storage-Back-End für OpenStack Block Storage (Cinder) und Image Service (Glance).

Georeplikation zum Schutz der Daten

Eine weitere Neuerung in Red Hat Storage Server 2.1 ist eine Georeplikationstechnik, die den den Schutz und die Verfügbarkeit der Daten verbessert. Unternehmen könnten dadurch über eine WAN-Verbindung großer Mengen an unstrukturierten Daten in eine Disaster-Recovery-Lokation sichern und diese im Falle eines Datenverlustes wiederherstellen, erklärt Red Hat. Darüber hinaus erlaube die Georeplikation danke der integrierten Überwachungsfunktionen für die Replikation ein „proaktives“ Fehler-Handling.

Optimierte Interoperabilität und Sicherheit

Red Hat Storage Server 2.1 ist zudem voll kompatibel mit dem Protokoll Server Message Block (SMB) 2.0 und Active Directory. In Kombination mit Performance-Verbesserungen sei Red Hat Storage Server 2.1 eine optimale Lösung für Microsoft-Windows-Dienste und Synchronisationen, verspricht der Open-Source-Spezialist.

Verbessertes Servermanagement

Durch die Integration mit der Systemmanagement-Plattform Red Hat Satellite können Anwender darüber hinaus Red Hat Storage Server einfach installieren, bereitstellen und verwalten und einen umfassenden Überblick über ihre Storage-Infrastruktur erhalten. Ein Preview-Update der Red Hat Storage Console bietet ergänzend eine größere Funktionalität und Flexibilität bei der Verwaltung des Red Hat Storage Cluster, erklärt Red Hat.

Durch die Integration des Red Hat Customer Portal mit der Red Hat Storage Console erhalten Anwender jetzt unter anderem Zugriff auf Basis,- Technik- und Support-Informationen sowie auf Videos.

Darüber hinaus bietet Red Hat einen Storage-Server-Administrationskurs an, in dem Storage- und Systemadministratoren lernen, wie eine Scale-Out-Storagelösung mit Red Hat Storage Server zu installieren, konfigurieren und administrieren ist. Ein Fokus liegt dabei auch auf Hochverfügbarkeitslösungen mit CIFS/SMB und NFS unter Verwendung von CTDB, Unified-File- und Object-Storage sowie Georeplikation. Zudem könne IT-Manager jetzt bei Red Hat das „Red Hat Certificate of Expertise in Hybrid Cloud Storage“ erwerben. Dieses will Kenntnisse beim Einsatz des Red Hat Storage Server für den Aufbau flexibler Speicherinfrastrukturen bescheinigen.

Weitere Informationen zum Red Hat Storage Server 2.1 stellt das Unternehmen im Web zur Verfügung.

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