Datentransport auf mobilen Geräten ist riskant

Rush-Hour gefährdet Unternehmensdaten

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Heatmap von München zeigt, wieviele Daten von Pendlern transportiert werden.
Die Heatmap von München zeigt, wieviele Daten von Pendlern transportiert werden. (Mozy)

Firmen unterschätzen, wie leicht wichtige Unternehmensdaten auf mobilen Geräten ihrer Mitarbeiter verloren gehen können. Das zeigt eine Umfrage von Mozy, Spezialist für Online-Backup-Services und Tochterunternehmen von EMC.

Laut der Studie nehmen alleine Pendler in Berlin und München täglich rund 563 Petabyte an Daten aus der Arbeit mit nach Hause, oft ohne über Sicherheitskopien oder Backups zu verfügen. Der Mozy-Umfrage zufolge bewegt ein durchschnittlicher Berliner Pendler 379 Gigabyte an Daten, in München liegt dieser Wert sogar bei 420 Gigabyte. Die größten Datenmengen werden in New York transportiert, dort sind es knapp 600 Gigabyte pro Pendler. 58 Prozent der Befragten in Berlin nehmen Unternehmensdaten mit nach Hause, in München sind es 64 Prozent.

Smartphones gehen oft verloren

Die Unternehmensdaten können laut Mozy leicht in falsche Hände geraten oder verloren gehen. 26 Prozent der Umfrageteilnehmer haben in den vergangenen zwölf Monaten ein Gerät mit wichtigen Daten verloren. Smartphones sind dabei besonders betroffen, aber auch Notebooks kommen bei 7,5 Prozent der Befragten abhanden. 19 Prozent aller Geräte gehen in öffentlichen Verkehrsmitteln verloren, die Verlustrate ist besonders morgens am höchsten.

„Die Digitale Transformation macht Unternehmen immer mobiler – die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verwischen. Die Mozy-Studie zeigt, wie viele Geschäftsdaten Mitarbeiter täglich mit nach Hause nehmen: rund 400 Gigabyte – Tendenz steigend“, erklärt Oliver Lotz, Director der Data Protection & Availability Division Deutschland von EMC. „Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass diese Daten stets geschützt sind und ein Backup existiert“, empfiehlt er.

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