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Engere Zusammenarbeit, Lieferverträge und Cross-Licensing vereinbart Samsung verkauft Festplattengeschäft an Seagate

Redakteur: Nico Litzel

Seagate übernimmt Samsungs Festplattensparte für 1,375 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig bauen beide Unternehmen ihre Partnerschaft weiter aus.

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Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Seagate übernimmt Samsungs Festplattengeschäft. Gleichzeitig erweitern beide Unternehmen ihr bestehendes Kreuzlizenzierungsabkommen. Darüber hinaus werden die Koreaner künftig Seagate mit NAND-Flash-Speichern beliefern, die in den Solid State Drives, Hybrid-Disk-Lösungen und weiteren Halbleiterspeicherprodukten des Festplattenherstellers verbaut werden sollen. Im Gegenzug wird Samsung Festplatten von Seagate beziehen. Diese sollen in den PCs, Notebooks und Consumer-Electronics-Produkten von Samsung zum Einsatz kommen. Ferner wurde vereinbart, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Enterprise-Storage-Lösungen zu intensivieren.

Cash und Aktien

Der Verkauf der Festplattensparte und die Partnerschaft haben nach Angaben der beiden Unternehmen einen Gegenwert von 1,375 Milliarden US-Dollar. Rund die Hälfte des Preises wird Seagate an Samsung in bar zahlen. Die Differenz in Höhe von 687,5 Millionen US-Dollar soll Samsung in Form von 45,2 Millionen Seagate-Aktien zufließen. Damit werden die Koreaner künftig zu 9,6 Prozent an Seagate beteiligt sein. Samsung erhält das Recht, einen Vertreter in den Aufsichtsrat des US-Festplattenherstellers zu entsenden.

„Wir freuen uns, unsere strategische Partnerschaft mit Samsung in einer Weise stärken zu können, die beide Unternehmen in den Bereichen Technologien und Produkte besser ausrichten wird“, so der Kommentar von Steve Luczo, Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO von Seagate. „Von diesen Vereinbarungen versprechen wir uns höhere Marktanteile und unseren Kunden ein breiteres Spektrum an innovativen Speicherprodukten und -lösungen anbieten zu können. Gleichzeitig werden wir unsere auf Dauer angelegte Partnerschaft mit Samsung fördern.“

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