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Memory-Driven Computing im Fokus Sandisk und HP vereinbaren Partnerschaft

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Diplom-Betriebswirtin Tina Billo

Speicherspezialist Sandisk und der IT-Konzern HP werden künftig kooperieren. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht eine neue Technologie im Bereich Storage Class Memory (SCM).

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Sandisk und HP arbeiten gemeinsam an Memory-Driven Computing.
Sandisk und HP arbeiten gemeinsam an Memory-Driven Computing.
(Bild: Sandisk / HP)

Die Partnerschaft basiert auf HPs Memristor-Technologie und der nichtflüchtigen Speichertechnik ReRAM von Sandisk. Auf dieser Basis wollen die Unternehmen unternehmensweite Lösungen für Memory-Driven Computing entwickeln. Zudem ist eine Kooperation bei der Weiterentwicklung von Lösungen für Rechenzentren mit SSDs vorgesehen.

Extreme Leistungsgewinne

Die Technologie soll bis zu tausendmal schneller als Flash-Speicher sein und bis zu tausendmal mehr Ausdauer bieten. Zudem soll es signifikante Verbesserungen bezüglich Kosten, Leistung, Dichte und Ausdauer gegenüber der DRAM-Technologie geben.

Die SCM-Technologie ermöglicht es Systemen, bis zu zehn Terabyte (TB) SCM pro Serverknoten zu verarbeiten. Davon profitieren vor allem Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken, Echtzeit-Datenanalysen, Transaktions- und High-Performance-Computing.

„The Machine“ wird unterstützt

Im Rahmen der Partnerschaft soll auch bestehender SSD-Speicher um die SCM-Technologie ergänzt werden. Zudem wird das neue Computing-Modell „The Machine“ von HP unterstützt. Es setzt auf eine grundlegend neu erfundene Rechnerarchitektur, um enorme Zuwächse in Sachen Leistung und Effizienz bei gleichzeitig niedrigen Kosten und verbesserter Sicherheit zu erzielen.

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