Für Shared Accelerated Storage

Schnelle NVMe-oF Open Composable Platform von Western Digital

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Western Digital baut sein Engagement im CDI-Segment weiter aus.
Western Digital baut sein Engagement im CDI-Segment weiter aus. (Bild: Western Digital)

Western Digital engagiert sich weiter im Markt für Open Composable Disaggregated Infrastructure (CDI). Der Hersteller führt in diesem Bereich zwei neue Produkte und ein Compliance-Labor ein.

Mit den Openflex-E3000- und -F3100-Serien stellt Western Digital zwei neue NVMe-oF-Open-Composable-Speicherprodukte vor: Bei der F3100-Reihe handelt es sich um gemeinsam genutzte Speichervorrichtungen mit bis zu 2,1 Millionen IOPS und 11,7 Gigabyte pro Sekunde Datendurchsatz. Laut Western Digital sind Latenzen von weniger als 48 Mikrosekunden in einem einzigen NVMe-oF-Gerät möglich. Jedes F3100 Fabric Device ist mit bis zu 61 Terabyte Kapazität erhältlich und verfügt über zwei 50-Gigabit-Ethernet-Ports.

Passend dazu bietet Western Digital mit der Openflex-E3000-Reihe 3U-Gehäuse an, die bis zu zehn im laufenden Betrieb austauschbare F3100-Fabric-Devices fassen. Laut dem Hersteller ist die Leistungsdichte für Open-Composable-Plattformen branchenführend: Sie erreicht bis zu 7,2 Millionen IOPS und 39 Gigabyte pro Sekunde bei einer Rohkapazitätsdichte von 205 Terabyte, jeweils pro Rack-Einheit. Eine Programmierschnittstelle auf Basis von Industriestandards wie dem DMTF Common Information Model, JSON und HTTP sowie bewährten Verfahren aus Managementprotokollen sorgt für die reibungslose Integration von netzwerkgebundenen Geräten.

Compliance-Labor eröffnet

Western Digital hat zudem gemeinsam mit Partnern wie Broadcom und Mellanox das Open Composable Compliance Labor eingerichtet. Es wird von zahlreichen Akteuren aus dem CDI-Ökosystem unterstützt, darunter beispielsweise Drivescale, Kaminario und Xilinx. Es bietet ein umfassendes, herstellerübergreifendes Umfeld aus Computern, Netzwerken und Speicher, um eine offene, durchgängige Interoperabilität sicherzustellen. Western Digital unterstreicht zudem seinen Ansatz, die Marktdurchdringung auf Grundlage offener Standards zu verbessern. Zudem sollen Kunden künftig mehr Möglichkeiten haben, ihre Rechenzentren in hochskalierbare und flexible Umgebungen umzuwandeln.

„Mit der Einführung unseres Open Composable Compliance Labors bringen wir unser Engagement für offene Standards und strenge Kompatibilitätstests in die Industrie ein. Es ist klar, dass wir offenes CDI ernst nehmen und Best Practices anwenden, nicht nur mit unserer Openflex-Plattform, sondern im gesamten Ökosystem, um sicherzustellen, dass die Kunden bewährte, erprobte Lösungen haben, auf die sie sich verlassen können“, erklärt Phil Bullinger, Senior Vice President und General Manager der Geschäftseinheit Data Center Systems von Western Digital.

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