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Faronics Deep Freeze 6 – Systemzustände schockgefrieren Schnelle Systemwiederherstellung mit Deep Freeze

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Für Testzwecke, Schulungen, Standardarbeitsplätze oder Internet-Cafés werden Arbeitsplätze benötigt, die sich auf Knopfdruck wieder in den Ursprungszustand versetzten lassen. Hierbei hilft Deep Freez von Faronics. Das Werkzeug „friert“ den Systemzustand eines Rechners ein und stellt diesen Zustand nach dem Start auf Wunsch wieder zur Verfügung.

Deep Freeze „friert“ einen Systemzustand auf Knopfdruck vollständig ein und stellt diesen beim nächsten Start wieder her.
Deep Freeze „friert“ einen Systemzustand auf Knopfdruck vollständig ein und stellt diesen beim nächsten Start wieder her.
( Archiv: Vogel Business Media )

Deep Freeze von Faronics friert den Systemzustand eines Rechners auf Befehl ein und stellt diesen nach dem Neustart vollständig wieder her. Dies gilt auch für alle Softwarekomponenten des Rechners und schließt zudem die Registry, alle Laufwerke und Programmänderungen ein.

Beim Systemneustart setzt Deep Freeze den Computer in den ursprünglichen Zustand zurück. Damit schützt Deep Freeze sowohl das Betriebssystem, als auch die Software eines Arbeitsplatzes vor dauerhaften Veränderungen, ohne aber gleichzeitig den Benutzerzugriff einzuschränken. Das Tool bietet somit auch Schutz vor Angriffen aus dem Internet die den Computerzustand ändern, wie etwa Viren, Malware und Spyware.

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Dies prädestiniert das Werkzeug für all jene Anwendungsfälle in denen Rechnersysteme nach der Veränderung durch einen Anwender ihren ursprünglich eingerichteten Zustand wieder einnehmen sollen. Ein offensichtlicher Einsatzzweck sind demnach alle Bereiche der Schulung und Ausbildung. Denn hier sollen die „auszubildenden Benutzer“ zu Beginn der Ausbildung jeweils eine definierte Rechnerumgebung vorfinden.

Setup und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Tools könnte einfacher kaum sein. Sie ist in wenigen Sekunden abgeschlossen und stellt sicher keine Hürde dar. Nach dem Setup des Werkzeug erhält der Anwender ein Icon in der Startleiste rechts unten.

Interessenten können sich eine Demoversion von der Website des lokalen Vertriebspartners laden. Der Umfang von Deep Freeze ist mit circa 4 MByte äußerst gering. Das Tool ist für mehrere Betriebssysteme, wie etwa Windows (von Windows 95 bis Vista), Mac und Linux verfügbar und unterstützt sowohl den Einzelplatz- als auch Enterprise-Einsatz sowie Windows Serversysteme. Auch Multiboot-Umgebungen werden unterstützt.

Um mit den unterschiedlichen Systemen zu Recht zu kommen unterstützt das Tool eine breite Palette an Standards. Diese sind für das Festplatteninterface SCSI, ATA, SATA und DIE sowie für die Dateisysteme FAT, FAT32, NTFS, Basic und Dynamic Disks.

Der Aufruf der Verwaltungskonsole erfolgt aus Sicherheitsgründen durch die Kombination Shift-Taste und Maus-Doppelklick auf das Icon in der Taskleiste. Anschließend wird das Passwort abgefragt. Die äußerst einfache Verwaltungskonsole kennt nur wenige Einstellparameter.

In der Startsteuerung wird festgelegt, in welchem Modus der Rechner beim folgenden Start hochfahren soll. Hier wird nach den drei Varianten „Eingefroren starten“, „Aufgetaut starten“ oder „Aufgetaut starten in den nächsten x Neustarts“. Ein weiterer Reiter dient zur Erfassung oder Änderung des Kennworts.

weiter mit: Die Wunschkonfiguration wird eingefroren

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