StorageCraft sieht Schulen und Unis gefährdet

Schutzschirm für die Wolkenlücke

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

StorageCraft will schulische Cloud-Backup-Lücken schließen.
StorageCraft will schulische Cloud-Backup-Lücken schließen. (Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Entwickler von StorageCraft sehen laut einer hauseigenen Studie massive Backup-und-Recovery-Lücken bei Bildungseinrichtungen in der Corona-Krise. Test- oder Forschungsdaten seien in der Cloud oft nachlässig geschützt, und die Gefahr durch Ransomware-Attacken werde unterschätzt.

Schüler, Studenten, Lehrkräfte und Dozenten nutzen momentan zunehmend digitale Inhalte, Cloud-Dienste und Online-Anwendungen. Bildungseinrichtungen haben daher mit einem exponentiellen Wachstum der von ihnen verarbeiteten Datenmengen zu kämpfen.

Die Bildungsbranche hat erkannt, dass die Cloud ebenso kostengünstige wie leistungsfähige Funktionen bietet. Allerdings gehen laut StorageCraft 60 Prozent der Schulen und Universitäten davon aus, dass ihre Daten automatisch durch den jeweiligen Anbieter abgesichert sind.

Dies ist allerdings nur bedingt richtig. Denn Provider wie Google, Microsoft Azure und Amazon Web Services sind über den Schutz ihrer Kerninfrastruktur hinaus nicht für Risiken zuständig, die auf der Kundenseite bestehen. So wurden in Deutschland laut einer Kaspersky-Studie mehr als 174 kommunale Einrichtungen von Ransomware attackiert – darunter vor allem Schulen mit 61 Prozent.

Microsoft Office 365, das an Schüler und Studenten kostenlos abgegeben wird, enthält beispielsweise den 30 Tage gültigen Recycling-Container. Aber nach diesem Zeitraum sind versehentlich gelöschte oder beschädigte Daten für immer verloren.

StorageCraft, seit rund zwei Jahrzehnten spezialisiert auf die Datensicherung kleinerer und mittlerer Firmen und Institutionen, möchte derlei Wolkenlücken mit seinen Systemen schließen helfen. Das Unternehmen aus Draper in Utah mit europäischem Sitz im irischen Cork bietet mit OneXafe, ShadowXafe, OneSystem und ShadowProtect „robuste und zugleich kosteneffiziente Möglichkeiten, Speicherplatz zu skalieren sowie die Datensicherung und -wiederherstellung zu gewährleisten – ohne das Budget zu sprengen“.

Zusätzliche Infos finden sich im StorageCraft-Blog.

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