Advertorial: Software-defined Storage ist die Basis für effiziente Daten-Infrastrukturen

SDS – (k)eine olympische Disziplin?

| Autor / Redakteur: Robert Thurnhofer* / Advertorial

Was wäre, wenn alle Anwendungen immer dann die Daten bekommen, wenn sie sie benötigen? Dann hätte man DataCore Parallel-I/O im Einsatz.
Was wäre, wenn alle Anwendungen immer dann die Daten bekommen, wenn sie sie benötigen? Dann hätte man DataCore Parallel-I/O im Einsatz. (Bild: DataCore)

Höher, schneller, weiter – diese Ziele treibt auch die technologische Entwicklung. Für die Anwender stehen in Fragen der Datenspeicherung dagegen Hochverfügbarkeit, Sicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Software-defined Storage (SDS) erfüllt all diese Aspekte. Wir erklären, wie man die Qualifikationskriterien richtig festlegt.

Software-defined Storage baut auf der Speichervirtualisierung auf. Sie ermöglicht das zentrale Management von Speicherkapazität, Performance und Datensicherheit. Dafür vereint eine Software-Schicht eine Vielzahl von High-end-Funktionalitäten.

Diese Zentralisierung erlaubt darüber hinaus die Einbettung in die Management-Tools der Hypervisoren wie VMware oder Hyper-V. In der Praxis reichen heute die Kenntnisse zur Administration eines herkömmlichen Windows-Servers aus, um ein SAN auf Basis von SDS zu verwalten.

"Dabei sein ist alles?"

Synchrone Spiegelung, Thin Provisioning, Snapshots, asynchrone Replikation, Highspeed-Caching, Auto-Tiering, CDP und andere Storage-Services benötigen keine herstellerspezifischen Tools oder Zusatzlizenzen, sie stehen für sämtliche Hardware Geräte-übergreifend zur Verfügung.

Die Königsdisziplin ist dabei der transparente und automatische Failover zwischen entfernten Standorten zwischen heterogenen Speicherressourcen. Oftmals werden hierfür kostspielige Zusatzlizenzen erhoben, reine Software-Lösungen integrieren die Schlüsselfunktion Hardware-unabhängig.

MeinTipp: Machen Sie keine Zugeständnisse bei der Funktionsvielfalt und –tiefe. Prüfen Sie, ob die SDS-Lösung all die Kriterien für ein unternehmensweites Speichermanagement vereint. Fragen Sie den Hersteller, ob seine Lösung einen echten, transparenten Failover und Failback Standort-, Hersteller- und Geräte-übergreifend realisiert.

"Es geht vor allem um Kommerz …"

Das ist an dieser Stelle richtig: Die Erfolgsformel für Software-defined Storage heißt Wirtschaftlichkeit. Der Software-defined-Ansatz ist kein technologischer Selbstzweck, dem man nacheifern müsste, sondern ein Mittel zur Kostenminimierung. Die Definition von SDS liegt im Namen selbst: allein die Software definiert die Storage-Services. Die Hardware steht dabei nicht nur im Hintergrund, sie muss austauschbar und standardisierbar sein, um alle wirtschaftlichen Vorteile nutzbar zu machen.

Dies geht einher mit Herstellerunabhängigkeit, selbst wenn die Software-Lösung im Rahmen einer Appliance vermarktet wird. Als Software bleibt SDS über Hardwaregenerationen hinweg transportabel und bietet so größtmögliche Auswahl am Markt und Sicherheit für bestehende und künftige Investitionen.

Einen effizienten Betrieb gewährleistet sie durch eine sanfte Integration in Speicherarchitekturen wie ein klassisches SAN. Dafür sollte sie mit Technologien für eine ausfallsichere Datenmigration ausgestattet sein und im laufenden Betrieb unterschiedliche Hypervisor-Plattformen integrieren.

Mein Tipp: Prüfen Sie, ob eine SDS-Lösung langfristig ihre Investitionsbedingungen verbessert. Der Lebenszyklus einer SDS-Lösung übersteigt jene von Hardware-Generationen (CAPEX, Einsparung von Anschaffungskosten). VVOL- und VMM-Unterstützung, Provisionierung über vSphere oder System Center sind keine technischen Features, sondern Garantien für einen effizienten Betrieb (OPEX, Senkung von Betriebsaufwand und -kosten).

"An die Jugend der Welt …"

Software-defined Storage ist keineswegs neu. Die Anfänge finden sich in Mainframe-Architekturen, und wurden Ende der 90-er Jahre im Open-Systems-Umfeld mit der Speichervirtualisierung eingeführt. Mit dem Vormarsch der Servervirtualisierung kam auch das zukunftsweisende SDS-Konzept neu auf und fand breite Anerkennung am Markt auch gegen den Widerstand klassischer Hardware-Lieferanten.

SDS ist inzwischen auf dem Weg zur Commodity, am Markt liegen ausgereifte SDS-Lösungen in der zehnten Produktgeneration mit tausenden von Kunden vor. Der Vorteil als reine Software-Plattform besteht dabei in der raschen Adaption von neuen Technologien, Konnektivitäten, Hypervisor-Plattformen und Systemumgebungen.

In der kontinuierlichen Weiterentwicklung einer SDS-Software werden gesicherte Hochverfügbarkeits-Services, Standort-ungebundene Replikation, granulare Auto-Tiering-Services genauso wenig fehlen wie ein großes Spektrum an Automatisierungsfunktionen, die dem Anwender das Einrichten und Zuweisen virtueller Speicherkapazität nach vorgegebenen oder selbst gewählten Quality of Service unabhängig von Applikation oder Hypervisor ermöglichen.

Mein Tipp: Überprüfen Sie, wie weit entwickelt eine SDS-Plattform aufgestellt ist. Unterstützt sie dabei iSCSI wie Fibre Channel, SAN wie NAS, HDD wie SSD beliebiger Hersteller? Kann die Lösung ihre umfangreiche Funktionalität und QoS-Funktionen mit einer großen Zahl an Referenzen belegen?

"Der olympische Gedanke verbindet"

Auf dem Weg zur Kommoditisierung macht eine SDS-Software Standardhardware für Storage-Services verfügbar. Eine ähnliche Entwicklung ist derzeit im Umfeld konvergenter und hyper-konvergenter Lösungen zu sehen. Konvergente und hyper-konvergente Konzepte mit einem Virtual SAN integrieren Computing, Netzwerk, Storage und Virtualisierung zur Dateninfrastruktur "in a Box" und machen ein externes SAN in vielen Anwendungsbereichen obsolet. Häufig existieren sie neben klassischen Speicherlösungen und werden SDS-Ansätzen als Alternative gegenübergestellt.

Hyperkonvergenz-Lösungen bringen den Storage in die Nähe der Anwendung, und können die Leistung bei Tier-1 Applikationen und VDIs optimieren. Auch eignen sie sich für Remote-Standorte, Niederlassungen oder kleine Computerräume. Der Markt bietet dafür Lösungen traditioneller Hardware-Häuser, Startups und auch Software von Hypervisor-Anbietern.

Bei Unternehmenswachstum stellt sich jedoch die Frage nach einer kosteneffizienten Erweiterung. Viele Anwender stellen dann fest, dass die meisten Lösungen nicht sonderlich kompatibel sind oder nicht über KMU- oder Abteilungsebene hinaus skalieren.

Entsprechend vor- und weitsichtig müssen Anwender ihre Anfangsinvestitionen justieren. Virtual-SAN-Lösungen sollten auf bewährter SDS-Technologie beruhen, die auch als hyperkonvergentes System unabhängig von der Hardware funktioniert und die SAN-Technologie nahtlos in die hyperkonvergente Server-Ebene überträgt. Dadurch werden SDS als SAN-Virtualisierung und Hyper-Converged-Infrastrukturen über eine gemeinsame Plattform steuer- und erweiterbar. Auch die Anbindung an eine externe Cloud sollte gewährleistet sein.

Mein Tipp: Prüfen sie SDS-Produkte genauso wie Hyper-Converged-Lösungen auf offene Skalierbarkeit in allen Richtungen. Langfristig eignen sich nur Ansätze, die beide Welten miteinander verbinden und dadurch ineffiziente Silo-Systeme vermeiden.

"Höher, schneller, weiter"

Die technologische Entwicklung bei Software-defined Storage endet nicht, gerade weil im Umfeld virtueller Maschinen die Performance-Anforderungen stetig wachsen. So nutzen ausgefeilte SDS- oder Hyper-Converged-Lösungen intelligentes Caching über die DRAM-Kapazitäten im Storage-Server, das in vielen Fällen den Einsatz großer Volumen an Flash obsolet macht. Beim Einsatz von SSD kommt dann erst danach das Auto-Tiering zum Zuge, das den Einsatz der teuren Ressourcen durch eine sinnvolle Speicherklassifizierung weiter minimiert.

Doch manchmal macht Innovation auch echte Quantensprünge: Einen solchen legt DataCore jetzt mit seiner Parallel-I/O-Technologie vor. Parallel-I/O eröffnet den Weg zu einer parallelen I/O-Verarbeitung, nutzt also deutlich mehr Leistungsstärke von modernen Multicore-Prozessoren, die heute mit für die Speicherverarbeitung in Dateninfrastrukturen zuständig sind, indem sie sie nebeneinander arbeiten lässt.

In den anerkannten Benchmarks des etablierten Storage Performance Council (SPC) brach DataCores Parallel-I/O-Technologie alle Rekorde: Mit über 5 Millionen IOPS setzt sie sich mit weitem Abstand an die Spitze der Top Ten der SPC-1-Performance-Liste und führt in sämtlichen praxisrelevanten SPC-1-Kategorien, darunter die Gesamtdurchsatzleistung, die durchschnittliche Antwortzeit bei Vollauslastung sowie das Preis-Performance-Verhältnis nach SPC-1-Benchmark.

Die Ergebnisse bedeuten weniger Server, schnellere Applikationen ohne zusätzlichen Hardwareeinsatz, eine höhere VM-Dichte pro Server und weniger Komplexität. Insgesamt eine optimale Leistung und geringe Latenzen mit weniger Investitionen. Die Parallel-I/O-Technologie könnte damit der nächste "Gold-Star" werden, der die Spielregeln in der Speicherindustrie verändert: Anwender haben nicht mehr die Notwendigkeit, dedizierte Storage-Hardware für Hunderttausende an Euro ins Rechenzentrum zu stellen.

Mein Tipp: Setzen Sie auf eine zukunftsoffene SDS- oder Hyper-Converged-Architektur, die insbesondere die Performance-Anforderungen in virtualisierten Umgebungen variabel und nach Bedarf abdecken kann. Nur so können bei allen Architekturkonzepten technischer Fortschritt und wirtschaftliche Vernunft in Einklang zum Erfolg werden.

* Robert Thurnhofer, Senior Marketing Manager Central Europe bei DataCore

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