Advertorial: Der Weg zum Software Defined Storage

SDS läutet das Ende der Hardware-fokussierten Speicherindustrie ein

| Autor / Redakteur: Farid Yavari / Advertorial

Farid Yavari, VP of Technology bei Falconstor, prognostiziert, dass die Zukunft im Software Defined Storage liegt.
Farid Yavari, VP of Technology bei Falconstor, prognostiziert, dass die Zukunft im Software Defined Storage liegt. (Bild: iStock)

Vor nicht allzu langer Zeit schienen Hardware-zentrische Speicherlösungen die einzige Antwort auf Speicherfragen betreffende Herausforderungen zu sein. Ging es um mehr Performance oder schlicht um mehr Kapazität, schien es, als ob die einzig geltende Antwort schnellere, bessere oder einfach mehr Hardware war. Oft gelang das - auf Kosten der Anwender.

Der Hardware-zentrierte Ansatz schaffte Herstellerbindung und Speichersilos, für die man außerdem spezielle Trainings benötigte, um sie zu verwalten. Ganz offensichtlich ist dieser Ansatz in einer von Virtualisierung und Cloud geprägten Zeit heute nicht mehr zeitgemäß.

Virtualisierung machte Server größtenteils unnötig und der Servermarkt ist seitdem auf eine sehr kleine Größe geschrumpft. Im Gegensatz zu Servern hat Storage jedoch zwei Vorteile: Daten selbst können nicht virtualisiert werden und die Datenmenge der Menschheit wächst exponentiell an. So gesehen scheint das Geschäft mit Speicherhardware eine Lizenz zum Gelddrucken zu sein, denn Daten werden auf Hardware gespeichert. Virtualisierung, die Cloud und neue Scale-Out-Technologien bereiten den traditionellen Speicherherstellern jedoch zunehmend Probleme. Neue Technologien, wie etwa Software-definierte Speicherung (SDS) werden zwar erkannt und zum Teil sogar irgendwie vermarktet, das generelle Geschäftsmodell dieser Hersteller fußt jedoch weiterhin auf traditionellen Speicherarrays.

Das Hardware-zentrische Geschäftsmodell ist der Kern des Problems

Schaut man sich die Verkaufszahlen der großen Hersteller Hardware-zentrierten Speichers an, so stellt man eine stetige Abnahme fest. In einem Markt, der generell wächst, ist das ein klares Zeichen dahingehend, dass sich der Markt von Hardware-zentrischen Ansätzen offensichtlich wegbewegt, einschließlich aller Support- und Servicezwänge. Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund eines Geschäftsmodells, seinen Kunden nicht erlauben kann, sich von ihrer Hardware-Marke zu trennen, umso verständlicher.

Die Probleme dieser Hersteller, sich in einem neu ausgerichteten Markt zurechtzufinden, reichen jedoch weiter als nur bis zum Geschäftsmodell. Die Produktstrategie wird zum großen Teil auch davon bestimmt, dass Investoren und Aktionäre Gewinne erwarten und eine Neuausrichtung des gesamten Geschäfts eher Investitionen nach sich ziehen würden, die das Unternehmensergebnis negativ beeinflussen würden.

Der Markt verlangt nach SDS, die traditionellen Hersteller sind jedoch dazu verdammt, ihren Bestandskunden weiterhin den Hardware-zentrierten Ansatz zu verkaufen, um Umsatz und Profit nicht zu gefährden. Damit die Kunden nicht abwandern, bieten sie diesen - kurzfristig betrachtet - günstige Konditionen für ihre Hardware oder gaukeln eine SDS-Lösung vor, die mit SDS jedoch rein gar nichts zu tun hat, weil das Lizenzierungsmodell die eigene Hardware darunter bevorzugt.

Es ist Zeit dem hardware-zentrischen Modell Adieu zu sagen

Die Herausforderung, mehr Hardware anzuschaffen, um IT-Probleme zu lösen, limitiert Organisationen und zwingt sie dazu, in Zukunft noch mehr vom Gleichen zu kaufen, obwohl eine bessere Lösung verfügbar wäre. Bezogen auf Storage wird IT-Teams erzählt, dass sie ihre Daten frei auf internen Servern herumschieben können. Wobei die Server natürlich nur von einem Hersteller sein können. Ein Schauspiel, das mehr und mehr Unternehmen mittlerweile durchschauen.

Moderne Speichersoftware könnte viele Probleme der Unternehmen auf natürliche Art lösen. Wobei die Definition von SDS noch immer nicht abschließend geklärt zu sein scheint. Unter Experten ist man sich allerdings einig, dass nur eine horizontale SDS-Ebene dieses Prädikat verdient, die unterschiedliche Speicherdestination von unterschiedlichen Herstellern verwalten kann. Solche SDS-Suiten sind bereits heute verfügbar und können Organisationen ermächtigen, sich vom Hardware-zentrierten Modell zu verabschieden und endlich alternative Lösungen zu finden, statt weiterhin stets vom Gleichen zu kaufen.

Der Kern einer solchen SDS-Lösung muss die gesamte Speicherhardware eines Unternehmens abstrahieren und in einen gemeinsamen Storage-Pool zusammenführen können. So können im Prinzip alte Hardware-zentrierte Ansätze und neue Architekturen friedlich koexistieren, und die Organisation kann die Vorteile von jedem einzelnen Ansatz für sich nutzen. Das schafft nicht nur die Freiheit, sich die Hardware der Wahl auszusuchen, meist zu einem Bruchteil der Kosten die herkömmliche Herstellern verlangen, sondern auch neue Technologien zu nutzen, die man mit dem Hardware-zentrischen Modell und der Bindung an einen Hersteller nicht einsetzen konnte.

Die Mega-Rechenzentren der Welt zeigen den Weg

Wie bei den meisten neuen Technologien, setzten sehr große Unternehmen, die allein schon von der Menge der Daten eine effiziente Lösung benötigen, zuerst neue SDS-Technologien ein. Man kann sich vorstellen, dass Betreiber eigener Mega-Rechenzentren wie Amazon, Google oder Facebook natürlich nur die fortschrittlichsten Lösungen einsetzen. Hier kommen nur die günstigsten Storage-Server von der Stange zum Einsatz und ein Software-definierter Ansatz, der sehr günstige Skalierbarkeit und einfache Verwaltung ohne Overhead bietet. Es gibt jedoch keinen Grund zu glauben, dass nur die Großen von SDS profitieren könnten – der Ansatz funktioniert selbstverständlich bei Organisationen jeder Größe.

SDS-Plattformen werden seit einigen Jahren entwickelt und auch schon erfolgreich vermarktet. Umso reifer die Plattformen werden, desto weniger kann man rechtfertigen, weiterhin teuren Speicher von Legacy-Herstellern anzuschaffen. Irgendwann müssen Organisationen eine Grundsatzentscheidung gegen den Hardware-zentrischen und für den Software-zentrischen Ansatz treffen, um mehr Freiheit bei der Wahl ihres Speichers zu erhalten. Diese Grundsatzentscheidung spart nicht nur Kosten, sondern kann über die Anschaffung hinaus viele Vorteile bieten. Wann der Irrweg, Hardware-zentrischen Speichers endet, lässt sich heute mit Bestimmtheit noch nicht sagen, dass er allerdings in eine Sackgasse mündet, steht fest – und daher sollte er nicht mehr allzu lange dauern.

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