Flash-Speicherlösungen für Unternehmen und Privatanwender

Seagate aktualisiert SSD-Portfolio

| Redakteur: Nico Litzel

Das Modell Seagate 600 SSD richtet sich an Privatanwender, die die Performance ihres Notebooks optimieren möchten. Die MLC-SSD im 2,5-Zoll-Format bietet bis zu 480 Gigabyte Kapazität und ist mit einer 6-Gbit/s-SATA-Schnittstelle ausgestattet.
Das Modell Seagate 600 SSD richtet sich an Privatanwender, die die Performance ihres Notebooks optimieren möchten. Die MLC-SSD im 2,5-Zoll-Format bietet bis zu 480 Gigabyte Kapazität und ist mit einer 6-Gbit/s-SATA-Schnittstelle ausgestattet. (Bild: Seagate)

Festplattenhersteller Seagate baut sein SSD-Angebot für Privatanwender und Unternehmen aus. Mit „Seagate X8 Accelerator“ bietet das Unternehmen darüber hinaus erstmals eine PCIe-Beschleunigerkarte an.

Seagate erweitert das Angebot um die Produktlinien Seagate 600 SSD, Seagate 600 Pro SSD und Seagate 1200 SSD. Das Modell Seagate 600 SSD richtet sich an Privatanwender, die die Performance ihres Notebooks optimieren möchten. Die SSD im 2,5-Zoll-Format bietet bis zu 480 Gigabyte Kapazität und ist mit einer 6-Gbit/s-SATA-Schnittstelle ausgestattet. Seagate liefert die Geräte mit verschiedenen Bauhöhen, unter anderem auch im neuen Slim-Format mit nur fünf Millimetern Höhe. Die Geräte sollen noch im Mai auf den Markt kommen. Preise stehen noch nicht fest.

Seagate 600 Pro SSD

Das 2,5-Zoll-Modell Seagate 600 Pro SSD mit 6-Gbit/s-SATA-Schnittstelle stellt wie auch das Consumer-Modell bis zu 480 Gigabyte Kapazität zur Verfügung. Das Gerät ist für den Einsatz in Unternehmen gedacht, für die Speicher-Lösungen mit einem geringen Energieverbrauch interessant sind. Nach Angaben von Seagate reduziert die SSD mit 2,8 Watt Betriebsleistung den Energieverbrauch durch die automatische Anpassung der Stromaufnahme auf I/O-Ebene.

Das Laufwerk, das der Hersteller als „Einsteigergerät im Bereich SATA-SSD“ positioniert und ebenfalls noch im Mai auf den Markt kommen soll, biete zudem eine hohe Datensicherheit und bewahre vor unerwarteten Stromausfällen und unerkannten Störungen.

Mit SAS-Interface – Seagate 1200 SSD

Die Seagate 1200 SSD wurde Herstellerangaben zufolge als Speicherlösung speziell für den Unternehmensbereich und für Server-Anwendungen mit komplexen schreib-intensiven Anforderunge, für High-Performance Computing und die Datenanalyse entwickelt.

Für den schnellen Datenzugriff verwendet Seagates 1200-Laufwerk Algorithmen, die die Leistung für häufig aufgerufene Daten optimieren. Im Unterschied zum 600-Pro-Modell mit SATA-Interface hat Seagate hat das Modell 1200 SSD mit einem Dual-SAS-Port ausgestattet, der mit 12 Gigabit pro Sekunde eine im Vergleich zu früheren Generationen doppelt so schnelle Schnittstellen-Geschwindigkeit und eine doppelt so hohe I/O-Bandbreite erzielt. Gleichzeitig ist das Laufwerk, das ab Juni ausgeliefert werden soll, auch rückwärts kompatibel mit 6-Gbit/s-SAS-Umgebungen. Seagate bietet das Modell Seagate 1200 SSD mit bis zu 800 Gigabyte Kapazität und im 1,8- oder 2,5-Zoll-Format an. Auch hier hat Seagate keine Preise genannt.

Seagate X8 Accelerator – der Turbo für Server

Seagate nimmt erstmals eine PCIe-Beschleunigerkarte ins Angebot auf. Den „Seagate X8 Accelerator“ hat das Unternehmen zusammen mit dem auf PCIe-Flash spezialisierten US-Unternehmen Virident entwickelt. Die HHHL-Karte (halbe Höhe halbe Länge) zeichnet sich nach Angaben von Seagate durch ihre hohe Leistung von bis zu 1,1 Millionen IOPS und eine hohe Speicherkapazität von bis zu 2,2 Terabyte aus. Die X8-Accelerator-Karte wird nach Unternehmensangaben ab Juli verfügbar sein. Auch hier hat Seagate keine Angaben zu Preisen gemacht.

Weitere Informationen zum neuen Flash-Portfolio stellt das Unternehmen im Web auf Englisch zur Verfügung.

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