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Blackarmor NAS 440 und NAS 420 mit bis zu 8 Terabyte Kapazität Seagate erweitert Angebot um Netzwerkspeicher für kleine Unternehmen

Redakteur: Nico Litzel

Festplattenhersteller Seagate bietet ab Juni unter der Bezeichnung „Blackarmor“ Netzwerkspeicher für kleine Unternehmen an. Die NAS-Geräte sind laut Hersteller besonders leicht zu bedienen und richten sich an Unternehmen mit wenig bis keinem IT-Support.

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Seagate bietet ab Juni auch Netzwerkspeicher an: Das Modell Blackarmor NAS 440 ist mit vier Disks bestückt und stellt zwischen zwei und acht Terabyte Speicherkapazität zur Verfügung.
Seagate bietet ab Juni auch Netzwerkspeicher an: Das Modell Blackarmor NAS 440 ist mit vier Disks bestückt und stellt zwischen zwei und acht Terabyte Speicherkapazität zur Verfügung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die ersten beiden Geräte der Blackarmor-Familie sind das Blackarmor NAS 420 und NAS 440. Beide Geräte verfügen über vier Laufwerksschächte, wovon beim Einstiegsmodell NAS 420 nur zwei ab Werk mit Seagate-Disks bestückt sind. Angeboten werden die Server mit unterschiedlichen Kapazitäten von zwei bis zu maximal acht Terabyte.

Die Netzwerkspeicher richten sich an Freiberufler und Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern. Die Blackarmor-Geräte arbeiten mit einem Software-Management-Tool, das innerhalb der Produktfamilie kompatibel ist. Das sorgt laut Seagate für eine einheitliche Handhabung und künftige Erweiterungsmöglichkeiten, ohne dass dafür eine spezielle Schulung oder zusätzlicher Support notwendig ist. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows XP und Vista sowie Mac OS X 10.4.11 und höher.

Kennzeichen der Blackarmor-Familie ist eine einfache Bedienung: Die Geräte verfügen laut Seagate über eine intuitiv zu bedienende Managementsoftware für eine einfache Konfiguration. Über ein LC-Display können Anwender zudem Einstellungen, Statusinformationen und Alarmmeldungen ablesen.

Backup für zehn Rechner ab Werk

Mit den Blackarmor-NAS-Servern können Unternehmen bis zu 50 Netzwerkrechner absichern. Ab Werk liegt den Geräten allerdings nur eine Lizenz für zehn Rechner bei, weitere Lizenzen müssen zusätzlich erworben werden.

Die Laufwerke sind hot-swap-fähig, können also vom Anwender im laufenden Betrieb selbst ausgetauscht werden. Unterstützt werden RAID-Funktionen, die die Sicherheit und Performance verbessern. Zur Sicherheit tragen ebenfalls eine Datei- oder Datenträgerverschlüsselung bei. Darüber hinaus lassen sich lassen sich auf Datei- und Ordnerebene Zugriffsrechte einschränken. Eine Unterstützung für Bare-Metal-Restore und eine beiliegende Recovery-CD runden die Sicherheitsfunktionen ab.

Die Geräte sind ab Juni im Fachhandel erhältlich. Als Preisempfehlung nennt Seagate 800 US-Dollar für das Modell Blackarmor NAS 420 mit zwei Festplatten und zwei Terabyte Kapazität. Das Modell Blackarmor NAS 440 mit vier Disks und vier Terabyte Kapazität schlägt mit 1.200 US-Dollar zu Buche. Für die höheren Ausstattungsvarianten mit sechs und acht Terabyte sind 1.700 und 2.000 US-Dollar zu veranschlagen. Preise in Euro stehen derzeit noch nicht fest.

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