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Verhandlungen mit Kaufinteressenten bestätigt Seagate steht womöglich erneut vor der Übernahme

Redakteur: Nico Litzel

Seagate hat bestätigt, dass sich der Aufsichtsrat derzeit in Verhandlungen mit einem namentlich nicht näher genannten Kaufinteressenten befindet. Medienberichten zufolge bieten private Finanzinvestoren 7,55 Milliarden US-Dollar für den Börsenrückzug des Festplattenherstellers.

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Seagate steht womöglich vor einem Buyout. Private Finanzinvestoren bieten Medienberichten zufolge 7,55 Miliarden US-Dollar für den Festplattenhersteller.
Seagate steht womöglich vor einem Buyout. Private Finanzinvestoren bieten Medienberichten zufolge 7,55 Miliarden US-Dollar für den Festplattenhersteller.
( Archiv: Vogel Business Media )

Donnerstagabend hat Seagate in einer Pressemitteilung bestätigt, dass der Aufsichtsrat derzeit mit einem Kaufinteressenten verhandelt. Allerdings befänden sich die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium, sodass ungewiss sei, ob die Transaktion stattfinden werde. Derzeit prüfe man das Angebot sowie „weitere strategische Alternativen“, so das Unternehmen.

Medienberichten zufolge stehen hinter dem Angebot die Private-Equity-Investoren TPG Capital und KKR & Co. Nach Angaben von Wirtschaftsinformationsdiensten bieten die Investoren rund 16 US-Dollar pro Aktie, insgesamt 7,55 Milliarden US-Dollar. Vier Milliarden wollen die Private-Equity-Unternehmen dabei sofort bereitstellen, die Differenzsumme soll über Partnerschaften mit weiteren Buyout-Fonds beigesteuert werden.

Im Jahr 2000 wurde Seagate schon einmal von Finanzinvestoren übernommen. Allerdings kehrte der Festplattenhersteller bereits 2002 wieder an die Börse zurück. Derzeit (15. Oktober) wird eine Aktie von Seagate an der US-Technologiebörse NASDAQ mit 12,69 US-Dollar gehandelt.

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