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Speicherlösung für Daten des Large Hadron Collider (LHC) Seagate und CERN kooperieren bei Kinetic-Storage-Plattform

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Festplattenhersteller Seagate hat eine dreijährige Partnerschaft mit dem CERN openlab geschlossen. In deren Mittelpunkt steht die Entwicklung der Speicherlösung Kinetic Open Storage.

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Der LHC produziert pro Monat zwei bis drei Petabyte an Daten.
Der LHC produziert pro Monat zwei bis drei Petabyte an Daten.
(Bild: CERN)

Die Zusammenarbeit soll der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) bei der Speicherung und Verwaltung der vom LHC generierten Daten helfen.

Der Teilchenbeschleuniger hat bis heute bereits über 100 Petabyte an Daten erzeugt und liefert monatlich weitere zwei bis drei Petabyte an Informationen.

„Eine sichere und effiziente Lösung zur Speicherung dieser Informationen zu finden, ist für uns eine der wichtigsten Herausforderungen“, erklärt Alberto Di Meglio, Leiter des CERN openlab.

Bessere Performance, weniger Kosten

Die Seagate Kinetic-Open-Storage-Plattform restrukturiert die traditionellen Storage-Server-Architekturen von unten nach oben, indem sie objektorientierte Anwendungen direkt mit dem Speichergerät verbindet. Dadurch werden die unzähligen Hard- und Software-Schichten eliminiert, die bei herkömmlichen Stacks zum Einsatz kommen.

Kinetic erzielt damit eine bessere Performance und senkt die Kosten um 15 bis 40 Prozent. Ein zweites gemeinsames Forschungsprojekt von Seagate und CERN ist bereits geplant: Das CERN-EOS-Speichersystem soll erweitert und optimiert werden.

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