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Lizenzabkommen soll Flashspeicher für professionelle Ansprüche voranbringen Seagate und Samsung entwickeln gemeinsam Enterprise-SSDs

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Seagate und Samsung wollen gemeinsam an Controllern für Solid State Disks (SSD) entwickeln und haben ein entsprechendes Lizenzierungsabkommen geschlossen. Ziel sind leistungsfähige Flashspeicher für das Enterprise-Segment.

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Seagate setzt auf Speicher abseits der Festplatte.
Seagate setzt auf Speicher abseits der Festplatte.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem Entwicklungs- und Lizenzierungsabkommen haben Seagate und Samsung den Grundstein für eine Zusammenarbeit beim Bau von Flashspeichern gelegt. Die Vereinbarung sieht eine gemeinsame Entwicklung und die gegenseitige Lizenzierung von Controller-Technologien für Solid State Drives (SSD) vor.

Samsung bringt sich mit seinem Know-how für Flash-Speichertechnologien ein. Das Unternehmen hat bereits Erfahrungen beim Fertigen von SLC- und MLC-NAND-Speichern (Single und Multi Level Cell) im 30-Nanometer-Prozess. Seagate steuert die eigene Expertise bei Enterprise-Speichern bei.

Die gemeinsam entwickelten Controller sollen professionellen Ansprüchen an Performance, Zuverlässigkeit und Lebensdauer genügen. Mit den geplanten SSDs der Enterprise-Klasse öffnet sich Festplattenhersteller Seagate weiter für neue Speichertechnologien abseits der Magnetscheibe.

Steve Luczo, Chairman, President und CEO des Festplattenproduzenten Seagate, gesteht: „Seagate ist schon lange bewusst, dass die Solid-State-Technologie eine wichtige Rolle im Gesamtmix spielt, den die Speicherindustrie heute und in Zukunft anbieten wird, insbesondere im Enterprise-Markt“.

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