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Sinkende Preise und mangelnde Wirtschaftlichkeit Seagate will Fertigungsanlage in Nordirland schließen

| Redakteur: Martin Hensel

Festplattenhersteller Seagate hat bisher zwei Fertigungsstätten in Nordirland unterhalten. Eine davon soll nun geschlossen werden. Betroffen sind insgesamt rund 930 Angestellte. Als Grund nennt das Unternehmen Überkapazitäten und eine mangelnde Wirtschaftlichkeit des Standorts.

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Seagate beendet die Substrat-Herstellung in Nordirland.
Seagate beendet die Substrat-Herstellung in Nordirland.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seagate wird seine Fertigungsanlage im nordirischen Limavady schließen. Der Festplattenhersteller produzierte dort seit zehn Jahren Nickel-Aluminium-Substrate, die zur Beschichtung von Platten dienen. Durch die Maßnahme verlieren rund 930 Angestellte ihren Job.

Die Schließung findet laut Seagate aufgrund von Überkapazitäten und einer mangelnden Wirtschaftlichkeit des Standorts statt. Man könne in anderen Fertigungsstätten wesentlich günstiger produzieren. Zudem hätten die vergleichbaren Seagate-Fabriken in Singapur und Malaysia ihren Produktionsoutput deutlich erhöht.

Seagate will die Fertigung in Limavady im zweiten Halbjahr 2008 beenden. Die zweite Anlage in Nordirland, die Wafer herstellt, ist von der Maßnahme nicht betroffen. Im kommenden Jahr will der Festplattenhersteller eine weitere Substratherstellung in Malaysia errichten, die rund 2.500 neue Arbeitsplätze schaffen soll.

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