Suchen

Red Hat formuliert Best Practices für SDS und Open Stack

Sechs Tipps für das Storage-Management in einer Open Hybrid Cloud

Seite: 2/2

Firma zum Thema

Die Vorteile einer sicheren Speicherung in der Cloud liegen auf der Hand: Es müssen keine kostspieligen Investitionen in neue Speichersysteme getätigt werden. Vor allem entfallen zusätzliche Aufwendungen für den Betrieb und die regelmäßige Datensicherung sowie Disaster-Recovery-Maßnahmen, da diese üblicherweise in den Cloud-Dienstleistungen enthalten sind.

Cloud-Storage kann aber auch zur Entlastung der lokalen Speicherkapazitäten im Rechenzentrum verwendet werden, wie zum Beispiel durch die Auslagerung von Backup- und Disaster-Recovery-Images in die Cloud. Die meisten gängigen Enterprise-Backup-Lösungen unterstützen den direkten Datentransfer in die Cloud.

5. Anforderungen beachten

Die Schaffung der organisatorischen Voraussetzungen im Unternehmen, um zumindest ausgewählte unstrukturierte Datenbestände in eine Open Hybrid Cloud zu migrieren, ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die Klärung und Festlegung zentraler Anforderungen an den Cloud-Provider.

Dazu zählen Aspekte wie Verfügbarkeit, Performance und die Latenz der Datenverbindungen. Unternehmen mit vielen Standorten sollten Außenstellen mit einem eigenen lokalen Internetzugang ausstatten, um die Gateways in der Firmenzentrale zu entlasten.

6. Mit einem überschaubaren Pilotprojekt starten

Die Migration unstrukturierter Daten in eine Open Hybrid Cloud ist aus organisatorischer und IT-Sicht ein anspruchsvolles Projekt mit vielfältigen Implikationen. Um erste Erfahrungen zu sammeln, sollten Unternehmen in einem klar umgrenzten Anwendungsszenario ihre Vorstellungen und Anforderungen testen.

Auf dieser Basis können dann weitere Datenbestände migriert und die Adaption von Cloud Services weiter vorangetrieben werden.

(ID:42760150)