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Seagate stattet Cheetah-Festplatten mit Full Disk Encryption aus Selbst verschlüsselnde HDDs für Server und Storage-Arrays

| Redakteur: Florian Karlstetter

Seagate hat die Laufwerke der Cheetah-Familie um ein Modell mit Full Disk Encryption erweitert. Die selbst verschlüsselnden Festplatten der Reihe Cheetah 15K.6 FDE sind mit SAS- oder Fibre-Channel-Schnittstellen ausgestattet und eignen sich für den Einsatz in Enterprise-Speichersystemen.

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Seagate erweitert seine Cheetah-Reihe um ein Modell mit Full Disk Encryption.
Seagate erweitert seine Cheetah-Reihe um ein Modell mit Full Disk Encryption.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Verschlüsselungsalgorithmus der Seagate Cheetah 15K.6 FDE ist im ASIC (Application Specific Integrated Circuit) des Festplattencontrollers integriert und soll daher keine spürbaren Performanceeinbußen mit sich bringen. Auch eine Datenklassifizierung wird dadurch überflüssig, da man nicht mehr manuell entscheiden muss, welche Daten geschützt werden sollen oder nicht: Die Festplatte sichert ab Werk alle enthaltenen Daten.

Die Methode der hardware-basierenden Full Disk Encryption (FDE) bietet gegenüber herkömmlichen Verschlüsselungstechniken aber auch noch weitere Vorteile: So lassen sich geschäftskritische Daten über den ganzen Hardware-Lebenszyklus schützen – für Administratoren entfallen oft langwierige Erase-Prozesse, die bei der Entsorgung von unverschlüsselten Laufwerken anfallen.

Wie auch die anderen Cheetah-Modelle bietet Seagate die FDE-Versionen mit Kapazitäten von 147, 300 oder 450 Gigabyte an. Die Festplatten der Reihe Cheetah 15K.6 FDE sollen noch im Laufe dieses Quartals erhältlich sein.

(ID:2012041)