Cloud Native Storage-Projekt "Rook"

Selbstverwaltung, Selbstskalierung und Selbstheilung

| Autor / Redakteur: Otto Geißler / Ulrike Ostler

Mit über 600.000 Container-Downloads und einem Topranking auf Github mit mehr als 1.750 Sternen ist Rook inzwischen etabliert.
Mit über 600.000 Container-Downloads und einem Topranking auf Github mit mehr als 1.750 Sternen ist Rook inzwischen etabliert. (Bild: Quantum)

Ungefähr ein Jahr ist seit dem Start des Open-Source-Projekts "Rook" vergangen. In der Zwischenzeit hat es viel Zuspruch geerntet. Jetzt geht Quantum mit dem quelloffenen Projekt in die zweite Runde.

Mit dem Cloud Native Storage-Projekt Rook können Anwender die Vorteile einer Cloud-Infrastruktur in einer Public Cloud als auch in On-Premise-Umgebungen nutzen. Zudem bietet Rook die Möglichkeit, Object und Block Storage sowie zukünftig auch File Storage einzelnen Anwendungen und Geschäftseinheiten flexibel zuzuweisen. Damit können Rechenzentren in lokalen, Cloud-nativen Umgebungen mit einer dynamischen Anwendungsorchestrierung für verteilte Storage-Systeme ihre Systeme modernisieren.

Positive Resonanz

Im vergangenen Jahr kam Rook bei Unternehmen und Anwendern in Test- und Bereitstellungsumgebungen sowohl On-Premise als auch in Public Cloud-Umgebungen zum Einsatz. Die Resonanz ist durchweg recht positiv: Mit mehr als 600.000 Container-Downloads und einem Topranking auf Github (mehr als 1.750 Sterne) hat sich Rook bei Entwicklern augenscheinlich etabliert.

Selbst ist das System

Auf Basis dieses Erfolgs folgen bei Quantum nun weitere Schritte: Nach dem Release einer Beta-Version des Open Source-Projekts Rook (Release 0.7) im Dezember 2017 wird ab Anfang 2018 eine produktionstaugliche Version verfügbar sein.

„Ich freue mich sehr, dass Rook sich zu einem System entwickelt, das voll produktionstauglich ist. Ich habe es von Anfang an genutzt und kann es kaum erwarten, es in noch mehr Produktionssystemen zu verwenden", bestätigt Lucas Käldström, Gründer von Luxas Labs. Bis April 2018 folgt der Einsatz in kommerziellen Enterprise Storage Appliances. Rook verwandelt dann verteilte Storage-Software in selbstverwaltende, selbstskalierende und selbstheilende Storage-Dienste.

Dies geschieht per Automatisierung der Aufgaben eines Storage-Administrators inklusive Bereitstellung, Bootstrapping, Konfiguration, Provisionierung, Skalierung, Upgrade, Migration, Disaster Recovery, Monitoring und Ressourcen-Management. Zudem profitieren die Anwender von der Performance einer zugrunde liegenden Plattform für Cloud-natives Container Management, Terminierung und Orchestrierung.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Software-defined Storage (läuft auf Standard-Hardware).
  • Präsentation von File-, Block- und Objekt-Storage.
  • Hyper-Scale oder hyper-konvergierte Storage-Optionen.
  • Leicht vergrößer- oder verkleinerbare Storage-Lösungen.
  • Zero-Touch-Verwaltung.
  • Integrierte Datensicherung mit Snapshot, Klonen und Versionierung.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal DataCenter-Insider übernommen.

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