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Update – Migration von Novell Netware auf Open Enterprise Server 2 SEP Sesam 3.4 sichert virtuelle Umgebungen

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Florian Karlstetter

SEP hat seine Backup- und Disaster-Recovery-Software SEP Sesam auf den neuesten Stand gebracht. In Version 3.4 sind Möglichkeiten zur Sicherung von virtuellen Umgebungen hinzugekommen, ebenso wie ein Bare Metal Recovery. Zudem hat SAP die Lösung für SAP R/3 auf zahlreichen Betriebssystemplattformen zertifiziert.

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SEP bringt seine Datensicherungs- und Wiederherstellungslösung Sesam auf den neuesten Stand.
SEP bringt seine Datensicherungs- und Wiederherstellungslösung Sesam auf den neuesten Stand.
( Archiv: Vogel Business Media )

Software-Lösungsanbieter SEP aus München hat die Backup- und Recovery-Lösung Sesam auf Version 3.4 aktualisiert. Ab sofort unterstützt die Software vollständige Backups von verschiedenen virtualisierten Umgebungen. Auch das Host-Betriebssytem und dessen Konfiguration lassen sich vor Datenverlust schützen.

Mit dem SEP Sesam ESX-Client und dem VCB (Virtual Consolidated Backup) können VMware-Umgebungen komplett im laufenden Betrieb gesichert werden. Zudem ermöglicht ein Konnektor die Sicherung von Linux-Servern, die XEN zur Virtualisierung verwenden.

Weiterhin ist die Disaster-Recovery-Funktion SEP Sesam BSR (Bare-System-Recovery) ab Version 3.4 in die Administrationsoberfläche von SEP Sesam integriert. Dadurch können Backup und Disaster Recovery über eine gemeinsame Mangement-Konsole des „SEP Sesam Scheduler“ konfiguriert werden. SEP Sesam BSR stellt bei einem Hardware-Defekt das Komplettsystem – bestehend aus Betriebssystem, Applikation und Daten – auf beliebiger neuer Hardware in einem Schritt wieder zur Verfügung.

Für den Einsatz in SAP-Umgebungen zertifiziert

SEP Sesam 3.4 ist von SAP für die Sicherung von R/3-Anwendungen auf den Betriebssystemen Linux 64 Bit, Microsoft Windows 64 Bit und Unix 64 Bit zertifiziert – sowohl in Kombination mit Oracle 10g als auch mit MaxDB als Datenbank.

SEP Sesam unterstützt alle marktgängigen Betriebssysteme und ist laut Hersteller für den Einsatz im SAN, NAS sowie alle üblichen Netzwerk geeignet. Mit Version 3.4 können Daten von Disk auf Tape dupliziert werden. Steuerung und Planung können an jeweilige Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden.

Online-Datenbankmodule helfen per automatisierter Spiegelung, Daten und Systeme hochverfügbar zu halten. Übertragungen im Netz werden per SSL- und SSH-Protokolle gesichert. Über eine Administrationsoberfläche können jetzt alle verfügbaren SEP Sesam Server gleichzeitig administriert werden, wobei Datenbankzugriffe nur serverseitig erfolgen.

Alle RMI-Services (Remote Method Invocation) werden über einen Cajo-Stack abgearbeitet. Damit ist zur Administration nur ein einziger, offener Firewall-Port erforderlich, durch den der SSH-Tunnel eingerichtet wird. Die Remote-Administration basiert auf Java und bleibt so weit gehend unabhängig vom Betriebssystem.

Eine voll funktionsfähige Version von SEP Sesam 3.4 steht als 30-Tage-Testversion ab sofort auf der Herstellerseite zum Download bereit.

Update: Migration für Novell-Kunden

Novell Netware wird kommendes Jahr eingestellt. Deshalb bewirbt der Hersteller SEP sein Produkt aktuell mit der Möglichkeit, auf das Nachfolgesystem Novell Open Enterprise Server 2 (OES) zu migrieren. Die Sicherungssoftware kann während des laufenden Betriebs das Netware-System sichern und anschließend in ein bereitgestelltes OES 2 übertragen. Auch Berechtigungsstrukturen können damit übertragen werden. Novell bietet für diesen Vorgang nur ein Kommandozeilen-Tool, das fundierte Linux-Kenntnisse erfordert.

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