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American Megatrends stellt Storage-Server mit bis zu 60 Terabyte Kapazität vor Serienmäßige Software auf SSD ermöglicht CDP und ILM

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

American Megatrends (AMI) hat vier Storage-Systeme für den Einsatz in IP-SAN- und NAS-Umgebungen vorgestellt. Die Geräte bieten Kapazitäten bis zu 12 Terabyte, mit SAS-JBODs erweitert bis zu 60 Terabyte. Die Systemsoftware der RAID-Speicher liegt auf Solid State Disks und ermöglicht Continuous Data Protection, Snapshots und Information Lifecycle Management.

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Systeme mit dem Zusatz „i” eignen sich sowohl für IP-SAN als auch NAS. Geräte mit dem Zusatz „n” lassen sich nur als NAS verwenden.
Systeme mit dem Zusatz „i” eignen sich sowohl für IP-SAN als auch NAS. Geräte mit dem Zusatz „n” lassen sich nur als NAS verwenden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den von AMI vorgestellten Storetrends-Systemen gehören die zwei Höheneinheiten großen Modelle 2200i und 2200n. Die Geräte 1300i und 1300n sind lediglich halb so hoch und bieten einen verminderten Funktionsumfang. Während die Systeme der i-Serie gleichermaßen für den Einsatz im IP-SAN und als NAS geeignet sind, können die Geräte mit dem Zusatz n nur als NAS verwendet werden.

AMI hat den Geräten mit „Dual Dialect” eine neue Funktion spendiert. Mit der Technik können die Speicher Daten sowohl auf Blocklevel als auch auf Dateiebene ablegen.

Die Storage-Server der Reihe 2200 verfügen über zwölf Laufwerke, die sich auch im laufenden Betrieb tauschen lassen. Damit sind Kapazitäten bis zu 12 Terabyte möglich. Die Festplatten lassen sich zu RAIDs der Level 0, 1, 10, 5, 6 oder 60 gruppieren. Zudem lassen sich die Rack-tauglichen Geräte per SAS mit bis zu drei JBODs erweitern. Insgesamt entspricht das einem ingesamt nutzbaren Speicher von 60 Terabyte.

Anwender können tatsächlich auf die jeweiligen Kapazitäten zugreifen: Die Systemsoftware Managetrends 2.7 wurde in extra dafür vorgesehene Solid State Disks (SSDs) abgelegt und belegt keinen Festplattenplatz. Bereits ab Werk sind alle Funktionen der Software freigeschaltet. Hierzu zählen synchrone Replikation, Thin Provisioning oder High Availability Grouping. Zudem können Anwender die Speicher für Continuous Data Protection (CDP) und Information Lifecycle Management (ILM) nutzen.

Als Preis für das Topmodell 2200i mit 12 Terabyte nennt der Hersteller 36.000 Euro. Ein System 1200i mit vier Terabyte ist für 11.500 Euro zu haben.

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