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IDC-Zahlen zum Servermarkt in EMEA und Deutschland im 1. Quartal 2009 Server-Virtualisierung trotzt dem Abwärtstrend

| Redakteur: Katrin Hofmann

Der Servermarkt ist wegen des angespannten ökonomischen Umfelds sowohl in Europa als auch in Deutschland von einer Nachfragekrise betroffen. Die Absätze und die Umsätze erlitten von Januar bis März 2009 empfindliche Einbrüche. Für Virtualisierung allerdings geben die Kunden nach wie vor Geld aus.

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Schon 2008 wurden in Westeuropa mehr virtuelle als physische Server abgesetzt. Dieses Jahr soll dieser Trend IDC zufolge anhalten.
Schon 2008 wurden in Westeuropa mehr virtuelle als physische Server abgesetzt. Dieses Jahr soll dieser Trend IDC zufolge anhalten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Server-Anbieter haben unter gekürzten oder gänzlich auf Eis gelegten Budgets zu leiden. Um 30 Prozent sind die Verkäufe den aktuellen Zahlen des Marktforschers IDC zufolge in der Region West- und Osteuropa, Naher Osten und Afrika (EMEA) im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal eingesackt. Damit landeten die Verkaufszahlen bei 479.000 Stück. Auch in Deutschland gingen die Absätze um 21 Prozent auf 79.000 Stück zurück.

Gleichzeitig sanken die Umsätze in EMEA um 34 Prozent auf 3,1 Billionen US-Dollar. Hierzulande brachen sie um 14 Prozent ein und erreichten einen Wert von 476 Millionen Euro.

Betroffen von den Verlusten waren sämtliche Preissegmente. Zwar war das Geschäft mit Midrange- und Highend-Servern, das sind Geräte mittlerer und oberer Preisklasse, IDC zufolge in Deutschland „etwas stabiler“ als das Mengengeschäft, der Verkauf von Produkten mit x86-Prozessoren von Intel und AMD. Allerdings gaben die Umsätze auch im Midrange-Bereich um elf Prozent, im Highend-Server-Segment sogar um 18 Prozent nach. EMEA-weit sind die Umsätze mit x86-Servern ebenfalls zurückgegangen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich die Umsätze und Absätze der Hersteller im 1. Quartal entwickelten.

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