Aus dem Primärspeicher direkt per CIFS und NFS parallel in drei Speicher-Tiers schreiben

SevenTen bietet ein replizierendes Dateisystem für alle Arten von Archivdaten

08.11.2011 | Autor / Redakteur: Bernd Schöne / Rainer Graefen

StorFirst EAS von Seven10 ist ein virtuelles Multitier-Filesystem, das ganz auf die Erfordernisse des Archivwesens zugeschnitten ist.
StorFirst EAS von Seven10 ist ein virtuelles Multitier-Filesystem, das ganz auf die Erfordernisse des Archivwesens zugeschnitten ist.

Mit StorFirst EAS hat das amerikanische Unternehmen SevenTen ein Filesystem im Programm, das ganz auf die Anforderungen der Archivierung zugeschnitten ist. Es entlastet das Speichernetz von Umzugslasten, weil alle Tiers gleichzeitig beschrieben werden.

Dass die Aufteilung einer Speicherhierarchie in diverse Tier-Stufen Vorteile bietet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Konzerne und Großbanken gehen immer häufiger noch einen Schritt weiter, und setzen auf ein Filesystem, das ganz auf die Erfordernisse des Archivwesens zugeschnitten ist.

Hersteller einer solchen Lösung ist die US-Firma Seven10. Mit StorFirst EAS (Enterprise Archival Software) bietet sie ein virtuelles Multitier-Filesystem an, das sich bei etlichen Fortune-500-und DAX-Unternehmen mittlerweile etabliert hat.

Filme, MRTs und CTs

Von wachsender Bedeutung für Seven10 ist zudem das Gesundheitswesen mit seinen immer größer werdenden Datensätzen sowie die Medienindustrie. Ziel des Unternehmens ist das gesamte Marktsegment für Enterprise-Archiv-Lösungen vom Mittelstand bis hin zur obersten Enterprise-Klasse. Bei der Entwicklung standen hohe Performance, Skalierbarkeit, Sicherheit und Flexibilität im Vordergrund.

Als Spezialist verzichtet Seven10 ganz gezielt auf Features wie Boot-Fähigkeit oder die Möglichkeit, auch für Primärdaten verwendet werden zu können. Die aktive Firmendatenbank auf StorFirst EAS kann es also nicht geben. Dafür stehen alle Signale auf Datensicherheit.

StorFirst EAS unterstützt bis zu drei Tiers. Üblicherweise sind dies schnelle Fibre Channel Disks, langsamere Disk-Arrays sowie Bandbibliotheken. Aber auch Cloud Storage wird unterstützt. Große Datenmengen werden nur verschoben, wenn Volumes zwischen den Tiers verschoben werden.

Parallel Tiers beschreiben

Dieser Fall tritt zum Beispiel auf, wenn Archive auf neue Hardware migriert werden. StorFirst EAS schreibt dabei die Daten für die Tiers gleichzeitig auf die angeschlossenen Medien. Es befinden sich also stets zwei bzw. drei Datenströme im Netz und alle Datensätze liegen komplett auf den Speicherstufen.

Hierin unterscheidet sich das Produkt von Seven10 von den meisten anderen Tiered-Storage-Lösungen, die den Inhalt der Tiers nach Ablauf einer bestimmten Frist verschieben und so das Speichernetzwerk zu diesem Zeitpunkt erheblich belasten. Jedes definierte Volume erhält per Policy eine Lebensdauer zugewiesen, während der die Inhalte nicht gelöscht werden können.

StorFirst EAS ist somit ein WORM File System, das nachträgliche Veränderungen unmöglich macht. Löschen nach Ablauf der festgesetzten Frist ist aber möglich. „Mit der Lifespan Policy können Daten, deren Aufbewahrungszeitraum (Retention Time) bereits abgelaufen ist, auch proaktiv gelöscht werden“, erläutert Georg Schneider von Seven10. „StorFirst EAS kann somit auch für personenbezogene Daten in Europa genutzt werden“.

Aus Bandbibliotheken lesen

Zu den Besonderheiten von StorFirst EAS gehört, dass es alle Speicherziele in ein einziges, virtuelles File System (VFS) zusammenfasst. StorFirst EAS kann FC-Disks, Standard-Disks, (NAS, CAS), virtuelle Bandbibliotheken, physikalische Bandbibliotheken und Cloud-Speicher in einem einzigen logischem Volume darstellen.

Werden Bandbibliotheken als Storage Tier mit verwendet, stellt StorFirst EAS diese als Filesystem dar, genau so, wie es der Nutzer von seinem PC kennt. Dies ermöglicht einen „verlangsamten“

online Zugriff auf File-Ebene.

weiter mit: Zentrale Oracle-Berkley-Datenbank

 

StorFirst EAS im Überblick

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