Analyse und Speicherung von großen Datenmengen

SGI baut Big-Data-Portfolio aus

| Redakteur: Nico Litzel

SGI verfügt über viele Jahre Erfahrung im Bereich High Performance Computing. Auf diesen Erfahrungsschatz kann das Unternehmen bei der Konzeption von Big-Data-Lösungen zurückgreifen.
SGI verfügt über viele Jahre Erfahrung im Bereich High Performance Computing. Auf diesen Erfahrungsschatz kann das Unternehmen bei der Konzeption von Big-Data-Lösungen zurückgreifen. (Bild: SGI)

SGI erweitert das Angebot um eine Reihe von Lösungen, die Unternehmen und Behörden in die Lage versetzen sollen, Big-Data-Analysen schneller zu bewerkstelligen.

SGI stockt das Angebot an Big-Data-Lösungen um „SGI InfiniteData Cluster“, „SGI ObjectStore“ und „SGI LiveArc AE für SGI InfiniteStorage Gateway“ auf. SGIs InfiniteData Cluster ist mit Intel-Xeon-Prozessoren des Typs E5-2600 v2 ausgestattet und arbeitet mit bis zu vier Terabyte pro Einheit.

Konzipiert für Apache Hadoop

Die Lösung bietet nach Angaben des Unternehmens ein Eins-zu-eins-Verhältnis von Kern zu Storage-Spindeln und kann dadurch Apache Hadoop optimal nutzen. In einem Rack lassen sich bis zu 40 Knoten und 1,9 Petabyte unterbringen. Damit biete die Lösung eine mehr als doppelt so hohe Rechen- und Speicherdichte pro Footprint im Vergleich zu anderen High-Performance-Computing-Lösungen für Big-Data-Analysen.

SGI stattet die InfiniteData Cluster fabrikseitig mit der Cloudera-Hadoop-Distribution unter Red Hat Linux sowie mit dem SGI Management Center aus. Die Geräte werden von SGI komplett montiert, vorkonfiguriert und durchgetestet geliefert. Das spare unzählige interne IT-Arbeitsstunden und versetze Kunden in die Lage, innerhalb von wenigen Tagen auf eine Analyseplattform zurückgreifen zu können.

Die InfiniteData-Cluster-Plattformarchitektur zeichnet sich SGI zufolge durch eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit aus, um verschiedensten Anforderungen gerecht zu werden. Kunden haben die Wahl bei Laufwerken, Netzwerkanschlüssen und der Anzahl der Prozessorkerne. Das SGI Management Center sorge schließlich für ein automatisiertes Stromversorgungs-Management. Um die Energiekosten noch weiter zu senken, sind zudem alle Komponenten von der Frontseite der Racks aus erreichbar. Das ermöglicht Kaltgang-Warmgang-Anordnungen.

Objektspeicher für Big Data

Neu im Big-Data-Angebot ist darüber hinaus der SGI ObjectStore, der sich durch eine hohe Speicherkapazität und Skalierbarkeit in der Cloud auszeichnet. Der SGI Modular InfiniteStorageServer mit integrierter OEM-Scality-RING-Software liefere eine bewährte, Objekt-basierende Scale-out-Speicherlösung für Petabyte-Umgebungen, erklärt SGI. Die RING-Peer-to-Peer-Architektur ermögliche es der Speicherumgebung die hohe Belastung, die extreme Datenmengen für konventionelle Speichersysteme darstellen, problemlos zu bewältigen.

Die ObjectStore-Systemarchitektur bietet einen verteilten Storage-Pool, der laut SGI Millionen Anwender, unbegrenzte Dateigrößen und Datenmengen unterstützt und dabei Performance-Werte bietet, die mit denen von Block-basierenden Speichern mithalten kann. Die fortschrittliche Erasure-Code-Technik reduziere zudem das Risiko von Datenverlusten bei Knoten- oder Laufwerksausfällen auf effektiv Null. Die Kontext-Selbstkorrektur ohne lästige RAID-Wiederherstellung steigere die Service-Levels. Mit bis zu 2,8 Petabyte pro Rack spare die ObjectStore-Lösung 40 Prozent und mehr an Kapital- und Betriebskosten ein, sogar bei einem Vergleich mit Cloud-Storage.

Intelligentes Archivmanagement

Die voll integrierte, aktive Archivlösung „SGI InfiniteStorage Gateway“ senkt nach Angaben von SGI die Kosten für High Volume Storage erheblich. Das Unternehmen will bis zum Jahresende die Appliance Edition (AE) der SGI LiveArc Software in das InfiniteStorage Gateway einbinden.

LiveArc AE bietet eine schnelle Suchfunktion, erleichtert die Einhaltung von Compliance-Richtlinien und unterstützt beim Disaster Recovery, verspricht SGI. Werden selten benutze Daten auf das InfiniteStorage Gateway übertragen, indiziert LiveArc automatisch die Metadaten und Inhalte und eröffnet eine breite Palette an Möglichkeiten. So können Anwender mit Freitextsuchen über das gesamte Archiv hinweg arbeiten und die Versionshistorie kann mithilfe von sogenannten Audit-Trails protokolliert werden.

Die WORM-Funktion (Write Once, Read Many) schränkt darüber hinaus Veränderungen und das Löschen von Dateien ein. Aufbewahrungsfristen lassen sich frei wählen und die standortunabhängige Replikation der Daten kann auf Basis von Richtlinien automatisiert werden – mit interner Verschlüsselung für die Datensicherheit und Deduplizierung auf Dateiebene, um Speicherplatz einzusparen.

Weitere Informationen zum Big-Data-Angebot stellt SGI im Web auf Englisch zur Verfügung.

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