SGI Dataraptor mit Marklogic-Datenbank

SGI und Marklogic entwickeln Big-Data-Lösung

| Redakteur: Nico Litzel

SGI DataRaptor wird in zwei Konfigurationen ausgeliefert, die für maximale Performance oder maximale Kapazitätsanforderungen ausgelegt sind.
SGI DataRaptor wird in zwei Konfigurationen ausgeliefert, die für maximale Performance oder maximale Kapazitätsanforderungen ausgelegt sind. (Bild: SGI)

SGI und das auf Datenbankentwicklung fokussierte Unternehmen Marklogic haben mit „SGI Dataraptor mit Marklogic Datenbank“ eine integrierte Hard- und Softwarelösung entwickelt, mit der Unternehmen skalierbare Big-Data-Lösungen konzipieren können.

SGI Dataraptor ist nach Angaben von SGI besonders gut für Big-Data-Analyseaufgaben, komplexe Suchanfragen und die schnelle Entwicklung (Prototyping) von Anwendungen für den Finanzsektor und den öffentlichen Dienst geeignet und auf die Medien- und Unterhaltungsindustrie zugeschnitten.

Die Appliance integriert die Unternehmensdatenbank-Version von NoSQL und SGI-Systeme und gibt nach Angaben der beiden Anbieter Unternehmen die Möglichkeit, mehr Daten zu sammeln, diese effektiver auszuwerten und intelligent zu nutzen. Die aus standardisierten Komponenten bestehenden Hardwarekonfigurationen sind dabei speziell für die ab Werk vorinstallierte Marklogic-Datenbank entwickelt und getestet worden, erklärt SGI.

Marklogic bietet eine NoSQL-Datenbank für Unternehmen an. Zum Funktionsumfang zählen ACID-Transaktionen, horizontale Skalierungen, eine Indizierung in Echtzeit, Hochverfügbarkeit, Disaster Recovery, Sicherheit auf höchstmöglicher Stufe und eine eingebaute Suche.

„SGI bietet bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten Rechen- und Storage-Kapazität und verfügt über hohe Expertise in beiden Bereichen. Unsere Lösungen haben sich in zahlreichen Unternehmen über Jahre hinweg bewährt und können jede Art von Daten bewältigen. SGI DataRaptor ist die neueste Ergänzung unseres Big-Data-Portfolios und stellt eine komplette und offene Plattform dar. Sie wurde entwickelt, um mittels Anwendungen tatsächlichen Business Value zu generieren – aus teilweise strukturierten oder auch völlig unstrukturierten Daten. Mit einer traditionellen relationalen Datenbank ist dies extrem schwierig bis unmöglich“, erklärt Joachim Berger, Geschäftsführer bei SGI. „In Zusammenarbeit mit Marklogic haben wir eine Appliance geschaffen, die die ‚Best-of-Breed’-NoSQL-Datenbank auf einer einfachen Plattform nutzt.“

SGI DataRaptor wird in zwei Konfigurationen ausgeliefert, die für maximale Performance oder maximale Kapazitätsanforderungen ausgelegt sind. Die Server stehen je nach Bedarf mit über 300 Cores und mehr als 2.600 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie mit Speicherkapazitäten von 300 bis über 500 Terabyte zur Verfügung. SGI DataRaptor ist ab sofort erhältlich. Preise hat SGI nicht genannt.

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