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Effizienz, Verfügbarkeit und Flexibilität für alle Projektpartner Sharepoint und vShape = virtualisierte Business-Collaboration-Werkzeuge

Autor / Redakteur: Bernhard Brandwitte / Ulrike Ostler

Wettbewerbsfähigkeit entscheidet über den Erfolg eines Unternehmens. Gleichzeitig wird die Fähigkeit zur Zusammenarbeit („Collaboration“) zwischen Mitarbeitern, Partnern und Zulieferern zu einem wichtigen, wenn nicht sogar dem entscheidenden Erfolgskriterium.

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Nicht alles hat Hand und Fuß, um gut zusammenarbeiten zu können.
Nicht alles hat Hand und Fuß, um gut zusammenarbeiten zu können.
(Bild: Sebastian Kaulitzki/ Fotolia.com)

Unternehmen sind seit jeher darauf angewiesen, Informationen und Daten zugänglich zu machen sowie Hilfsmittel für die Zusammenarbeit von Teams bereit zu stellen. Weshalb ist also gerade jetzt Collaboration wichtiger denn je? Geschäftsumgebungen mit einer bislang noch nicht gekannten Komplexität spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

IT-Verantwortliche stehen täglich vor der Herausforderung, eine rasant wachsende Datenmenge speichern und verwalten zu müssen. Diese Daten müssen innerhalb des Unternehmens, aber oft auch Zweigstellen und mobilen Endgeräten zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sollen externe User, beispielsweise Geschäftspartner und Zulieferer, auf spezifische Informationen zugreifen können.

Die gemeinsame Nutzung von Unternehmensdaten bringt eine ganze Reihe technischer Probleme mit sich. Zu den größten Herausforderungen gehören die Versionierung von Dateien sowie das Bereinigen älterer Dateiversionen. Ein weiterer Aspekt ist die Sicherheit geschäftskritischer Daten.

Rechte und Kontrollen

Hier gilt der Zugangskontrolle und dem Rechte-Management besonderes Augenmerk. Dabei muss sichergestellt werden, wer in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt Daten einsehen und bearbeiten darf. Im Fall einer Unterbrechung der Dienste oder eines Systemfehlers müssen IT-Manager zudem garantieren können, dass wichtige Informationen trotzdem hochverfügbar sind. Angesichts der sich oft schnell verändernden Strukturen und Anforderungen von Unternehmen darf zudem die Skalierbarkeit der Infrastruktur nicht vernachlässigt werden.

Der Trend hin zu mehr Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass so genannte Collaboration-Angebote seit einiger Zeit immer beliebter werden. Ein Beispiel für eine solche Software-Anwendung ist „Microsoft Sharepoint“. Mit mehr als 125 Millionen verkauften Lizenzen und weltweit mehr als 65.000 Unternehmenskunden gehört SharePoint zu den am häufigsten verwendeten Collaboration-Plattformen.

Sie ermöglicht es internen und externen Teams, an unterschiedlichen Standorten gemeinsam an denselben Daten zu arbeiten. Durch die Konsolidierung der Geschäftsdaten können Informationen schneller gefunden, erneut verwendet und verwaltet werden.

Herausforderungen beim Einsatz von Collaboration Software

Business Collaboration-Lösungen wie Sharepoint erlauben es Unternehmen, sämtliche Daten zur organisieren, synchronisieren und gemeinsam zu nutzen. Dabei spielt das stetig wachsende Volumen der zu verwaltenden Inhalte eine zentrale Rolle. Laut einer im Oktober 2012 veröffentlichten Studie verwaltet etwa die Hälfte der Unternehmen, die Sharepoint einsetzen, über ein Terabyte an Daten. Die Menge an zu speichernden Daten wächst den Umfrageergebnissen zufolge jährlich um etwa 65 Prozent.

Die richtigen Werkzeuge und Spieler bieten Wege aus der Zwickmühle.
Die richtigen Werkzeuge und Spieler bieten Wege aus der Zwickmühle.
(Bild: sunfleps/ Fotolia.com)

Zählt man die übrigen Faktoren zum Problem der Datenflut hinzu – vorrangig sind dies der Zwang zur Versionskontrolle, Gewährleistung von Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit – so wird die Komplexität des Einsatzes und der Betreuung einer SharePoint-Infrastruktur offensichtlich. Dies gilt insbesondere für den Vor-Ort-Einsatz von Sharepoint sowie Sharepoint-Installationen, bei denen der Dienst vom Rechenzentrum eines Unternehmens gehostet wird.

Letzteres ist die häufigste Form der Bereitstellung. Folgt man einem aktuellen Forrester-Bericht, stellen lediglich vier Prozent der Befragten Sharepoint über die Microsoft Cloud bereit .

Sharepoint und Virtualisierung

Trotz der genannten Anforderungen überwiegen die Vorteile von Collaboration-Lösungen. Deswegen sollten sich IT-Abteilungen den Herausforderungen stellen. Virtualisierungslösungen und ein optimal zugeschnittenes IT-Konzept schaffen an dieser Stelle zuverlässig Abhilfe.

Mit Virtualisierungsplattformen können hochverfügbare, skalierbare sowie sichere Sharepoint-Umgebungen gewährleistet werden. Durch die Virtualisierung von Servern lassen sich mehrerer Anwendungen gleichzeitig gemeinsam nutzen, da die Applikationen von den physischen Servern entkoppelt sind.

Das erleichtert die Replikation, Sicherung und Archivierung von Anwendungen und Daten. Zudem können sie einfacher auf andere Systeme gespielt werden.

Ressourcen besser nutzen

Mit vShape lässt sich der Füllstand (in Servern) erhöhen.
Mit vShape lässt sich der Füllstand (in Servern) erhöhen.
(Bild: VBM-Archiv)
Ein weiterer Vorteil von Virtualisierungslösungen sind drastisch kürzere Ausfallzeiten, bedingt durch eine schnelle und unkomplizierte Wiederherstellung verlorener oder beschädigter Dateien. Gleichzeitig ermöglichen sie einen zentralisierten IT-Support, der sich einfacher an die Geschäftsanforderungen und sich verändernde Bedingungen anpassen lässt. Eine weitgehend zentralisierte IT-Infrastruktur ist zudem sicherer, da sich Compliance-Vorgaben und das Netzwerk-Management vereinheitlichen lassen.

Insgesamt steht Virtualisierung für ein effizienteres und sichereres IT-Management. Bislang wird in vielen Unternehmen nur ein einzelnes Betriebssystem auf einem speziell dafür vorgesehenen Server betrieben. Dabei liegt die Auslastung des Servers in der Regel bei etwa 30 Prozent.

Hostet man jedoch mehrere virtuelle Server auf einem physischen Server, steigert dies die Kapazität enorm. So lassen sich die Ausgaben für Hardware und Energie sowie in Folge die Gesamtbetriebskosten spürbar senken.

Das Team

Neben den geringeren Investitionen in IT-Infrastruktur und Strom reduzieren sich bei weniger Servern auch der Wartungsaufwand und die damit verbundenen Kosten. Man kann davon ausgehen, dass etwa 70 Prozent der Budgets herkömmlich verwalteter IT-Infrastrukturen allein für den Systembetrieb ausgegeben werden. Dies zeigt den winzigen Spielraum, der den Verantwortlichen für notwendige Modernisierung und Weiterentwicklung bleibt, wenn Ressourcen an falscher Stelle verschwendet werden.

Die Vorteile der Virtualisierung liegen klar auf der Hand. Dennoch stellt sich die Frage, welche Virtualisierungssoftware sich am besten für die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens eignet.

Kein Virtualisierungsangebot gleicht einem anderen. Während die Virtualisierung von Anwendungen zahlreiche zentrale Probleme löst, kann eine virtualisierte Umgebung gleichzeitig auch neue Herausforderungen schaffen: Da mehr Arbeitslast auf weniger Servern abgewickelt wird, ist es schwieriger, Service-Level Agreements (SLAs) für die System-Performance zu garantieren. Besonders stark wirken sich Abweichungen von der garantierten Dienstgüte auf das Antwortzeitverhalten und die Verfügbarkeit der Anwendungen aus.

Mit im Boot: Netapp und Brocade

Dies gilt insbesondere für Sharepoint-Systeme: Während Anwendungen wie beispielsweise Microsoft Exchange den maximalen Workload pro Nutzer einheitlich vorgeben, variiert die Arbeitslast bei Sharepoint je nach Auslastung der Anwendung stark. Sharepoint-Services lassen sich in zahlreichen unterschiedlichen Kombinationen einsetzen und so optimal auf die Anwendungsbedürfnisse anpassen.

Eine einzige stabile Plattform soll den Stürmen trotzen.
Eine einzige stabile Plattform soll den Stürmen trotzen.
(Bild: Markus Haack)

Denn selbst innerhalb einer einzigen IT-Umgebung weist das Nutzungsverhalten und die Systemauslastung konstante Abweichungen auf. Diese hängen von Faktoren wie der Dokumentengröße, den Lese- und Schreibzugriffen sowie der Häufigkeit der Zugriffe und der Tageszeit ab.

Eine erfolgreiche Sharepoint-Umgebung erfordert eine flexible und skalierbare Lösung. Diese sollte alle Anforderungen an eine virtuelle Umgebung berücksichtigen sowie aus zuverlässigen Best-Practices aufgebaut werden. „Fujitsu vShape“ ist eine Virtualisierungsplattform, die zusammen mit den Anwendungen von Netapp und Brocade diese Ansprüche erfüllt.

Nur eine Plattform für alle Anwendungen

Dabei profitieren Kunden von einer validierten Systemarchitektur. Diese ermöglicht eine rasche und unkomplizierte Implementierung. Gleichzeitig lässt sich die Plattform einfach bedienen und über einen einzigen Provider betreiben. Mit vShape öffnet Fujitsu Unternehmen so die Tür zu effizienter und zuverlässiger Virtualisierung und leistungsstarken Cloud-Konzepten.

Fujitsu vShape ist eine universelle Virtualisierungsplattform, auf der alle notwendigen Anwendungen entsprechend der notwendigen SLAs betrieben werden können. Unternehmen können beispielsweise ihre Sharepoint-Applikation über vShape abwickeln und gleichzeitig denselben Server für geschäftskritische Anwendungen wie Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) oder Datenbanken nutzen. Diese Bündelung zentraler IT-Komponenten spart kostbare Ressourcen und wirkt sich sofort positiv auf den Unternehmenshaushalt aus.

„Bei der Entwicklung und dem Design von vShape wurden besonders die Anforderungen spezifischer Anwendungen berücksichtigt, wie sie bei Sharepoint in virtualisierten Umgebungen bestehen“, erläutert Peter Schröder, Director von Elanity Network Partner, einem Microsoft Gold Certified Partner. „Zu diesen Faktoren zählen ein Höchstmaß an Flexibilität bezüglich der Definition und Anwendung von Sharepoint-Instanzen sowie eine hohe Skalierbarkeit – unabhängig von Programmen. Hinzu kommt die Möglichkeit, zusätzliche Sharepoint-Module zu integrieren. Ein zentrales Merkmal von vShape ist die garantierte Hochverfügbarkeit für den Fall, dass eine IT-Störung zu Fehlern bei geschäftskritischen Programmen führt.“

Schlussendlich

Wichtige Applikationen wie Sharepoint tragen entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. Diese Anwendungen erfordern ein flexibles und skalierbares Front End sowie ein schnelles und belastungsfähiges Back End. Eine herkömmliche Silo-Architektur kann diese Ansprüche nicht mehr erfüllen. Sie ist schlicht zu starr, ineffizient und teuer.

Bernhard Brandwitte, President Storage Business bei Fujitsu Technology Solutions, hat diesen Artikel verfasst.
Bernhard Brandwitte, President Storage Business bei Fujitsu Technology Solutions, hat diesen Artikel verfasst.
(Bild: Fujitsu)

Fujitsu vShape hingegen erlaubt eine risikofreie Implementierung all dieser Anwendungen. Der integrierte Validierungsprozess liefert automatisch Antworten auf Fragen der Kapazitätsanpassung und bietet Hilfestellung bei der Planung der Hochverfügbarkeits- und Desaster Recovery-Strategien eines Unternehmens. So lassen sich Leistungseinbrüche während der Backup-Laufzeiten spürbar verringern.

Der Autor:

Bernhard Brandwitte ist Vice President Storage Business bei Fujitsu Technology Solutions.

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