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STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Conference 2013 Sich rechtzeitig mit Big Data beschäftigen

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Zwar ist Big Data für einige Organisationen noch längst nicht Realität, dennoch rät IDC dazu, sich frühzeitig damit zu beschäftigen. Eine Gelegenheit dafür bietet die STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Conference 2013.

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Daniela Schilling, Leitung Vogel IT-Akademie
Daniela Schilling, Leitung Vogel IT-Akademie
(Bild: VBM-Archiv)

Wo sollen all die Daten hin? Genau vor diesem Problem stehen immer mehr Unternehmen. Das in Firmen vorhandene Storage stößt immer mehr an seine Grenzen und neue Lösungen müssen her. Wie der aktuelle Stand in Unternehmen beim Thema Big Data ist, erörterten die Marktforscher von IDC. Für die Studie „Big Business dank Big Data? Neue Wege des Datenhandlings und der Datenanalyse in Deutschland 2012“ wurden im vergangenen September 254 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt. Ziel der Untersuchung war es, die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze für das neue IT-Paradigma Big Data zu untersuchen.

Die Datenberge

Deutsche Unternehmen stellen ein stetiges Wachstum ihrer Datenbestände fest. Wie die Befragungsergebnisse zeigen, erwarten mehr als drei Viertel der Verantwortlichen bis 2014 einen jährlichen Datenzuwachs von bis zu 25 Prozent. 13 Prozent rechnen damit, dass ihr Datenberg im selben Zeitraum um 25 bis 50 Prozent wächst. Der Datenstrom speist sich aus einer Vielzahl von Quellen. Das stärkste Wachstum sehen 40 Prozent der IT- und Business-Verantwortlichen bei mobilen Anwendungen, 39 Prozent bei Daten aus IT- und TK-Systemen, 36 Prozent bei Daten aus Anwendungen in der Cloud und 34 Prozent der Entscheider bei unstrukturierten Daten. Die größten Herausforderungen sehen die befragten IT-Organisationen beim Schutz der Informationen (46 Prozent), bei der effizienten Speicherung der Daten (43 Prozent) und der Kostenfrage zur Beherrschung der Daten (39 Prozent). Aus IT-Sicht ergeben sich laut IDC Fragen etwa nach der Bewältigung der Datenmenge insgesamt, dem Handling des Datenverkehrs und der Datenverwaltung.

Das Datendilemma

Die Befragungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass IT-Organisationen und Fachbereiche zwar um das Datendilemma wissen, aber auf dessen Breite und Intensität oftmals lediglich mit punktuellen Lösungsansätzen reagieren, folgert IDC. „Die in den Firmen installierten Lösungen und die genutzten Konzepte stoßen zunehmend an ihre Grenzen, um die Daten ausreichend zu erschließen. Hier sind strategische Ansätze gefragt, ansonsten ist ein Scheitern vorprogrammiert. Wir erwarten, dass viele Organisationen hybride Szenarien aus vorhandener und neuer Technologie entwickeln, um sich der Herausforderung Big Data zu nähern. Die ersten Ansätze sind bereits sichtbar“, stellt Matthias Zacher, Senior Consultant bei IDC in Frankfurt fest.

Storage & Datamanagement 2013

Wie sich IT-Lösungspartner und Endkunden dem Thema Big Data nähern und welche Technologien eingesetzt werden können, ist auch ein Thema bei der STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Conference 2013 der Vogel IT-Akademie. Unabhängige Keynotes, praxisorientierte Fachvorträge und Live-Demos von Herstellern und Distributoren drehen sich rund um die Themen Storage und Datamanagement. Zudem können die Teilnehmer an Workshops und Roundtables teilnehmen. Die begleitende Ausstellung bietet die Möglichkeit, sich bei führenden Storage- und Datamanagement-Experten zu informieren.

Bei den Best Practices werden Erfahrungsberichte anhand von aktuellen IT-Projekten vorgestellt. Dabei geht es beispielsweise um die Neugestaltung der Rechenzentrumslandschaft im pharmazeutischen Umfeld oder die Kostensenkung und Konsolidierung im Storage am Beispiel eines Medienunternehmens. □

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