Toshiba Memory XD5

Sieben Watt auf sieben Millimetern

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Die Toshiba XD5 für Rechenzentren und Cloud-Umgebungen.
Die Toshiba XD5 für Rechenzentren und Cloud-Umgebungen. (Bild: Toshiba)

Toshiba Memory erweitert sein NVM-Express-Portfolio und bringt mit der XD5 eine neue SSD für Rechenzentren und Cloud-Umgebungen mit maximal 3,84 Terabyte Speicherplatz auf den Markt.

Die Toshiba-XD-Serie im 2,5-Zoll-Formfaktor (Höhe: 7 Millimeter) wurde in erster Linie für den Einsatz in NoSQL-Datenbanken, Data-Mining- sowie Streaming-Applikationen entwickelt. Laut Hersteller erfüllt sie zudem die Anforderungen von Open-Compute-Project-Applikationen (OCP) und -Systemen.

Auf Basis eines 64-Layer-3-Bit-per-Cell-TLC-BiCS-Flash (TLC = Triple-Level-Cell) und einer PCIe-Gen3x4-Schnittstelle sorgen die XD5-SSDs im Niedriglatenzsektor für eine Leseperformance von bis zu 2.700 MB/s sowie für eine Schreibperformance von bis zu 895 MB/s bei einer Leistungsaufnahme von 7 Watt.

Mit einem DWPD-Wert (Drive Writes Per Day) von 1,0 können die XD5-SSDs laut Toshiba täglich mit nahezu 4 TB Random-Daten fünf Jahre lang beschrieben werden – bei einer gleichbleibenden Performance-Rate. Die Random-Read-und-Write-Performance liegt bei 250.000 beziehungsweise 21.000 Input/Output-Operations per Second (IOPS).

Der in den XD5s enthaltene Flashspeicher samt Controller bietet im Rahmen einer beschränkten Fünf-Jahres-Garantie Datensicherheit und End-to-End-Fehlererkennung sowie Power-Loss-Protection bei Stromausfall.

Der 1939 gegründete Toshiba-Konzern hat seine Halbleitersparte im September 2017 für 18 Milliarden US-Dollar an die Bostoner Investorengruppe Bain Capital verkauft und ist mit 40 Prozent Rückkauf-Aktien seit dem 1. Juni 2018 federführender Großaktionär des neu entstandenen Firmenkonsortiums Toshiba Memory. Zu den Anteilseignern des Global-Player-Clubs gehören auch Apple, Dell Technologies und Kingston Technologies.

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