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Umfrage: Sechs Antworten von Oracle zu Speichersysteme für den Mittelstand Sinkende Disk-Preise sind das Eine, Komplexität aus Datenwachstum das Andere

| Redakteur: Rainer Graefen

Storage-Insider.de sprach mit Arndt Müller, Storage Product Marketing Manager bei Oracle Deutschland, über die Entwicklung bei Mittelstands-Speichersystemen.

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Arndt Müller, Storage Product Marketing Manager bei Oracle
Arndt Müller, Storage Product Marketing Manager bei Oracle
( Archiv: Vogel Business Media )

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Hersteller-Umfrage 2011 zu Speichersysteme für den Mittelstand

1. Auf welche Funktionen legen die Anwender bei einer Anschaffung besonderen Wert?

Müller: Kunden sind mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Reduzierung der Total Cost of Ownership (TCO) und erhebliches Datenwachstum. Deshalb legen sie besonderes Augenmerk auf den

  • Preis pro Gigabyte,
  • Skalierbarkeit (Kapazität,
  • Performance) und
  • Beseitigung von Online-Daten-Dubletten.

Die ZFS Storage Appliance Systemfamilie erfüllt all diese Voraussetzungen. Zudem kommt der Hochverfügbarkeit der Daten besondere Bedeutung zu. Durch Datenreplikation und Storage System Clustering in allen Oracle Storage Systemen kann Hochverfügbarkeit gewährleistet werden.

2. Auf welche Speicherfunktionen sollten Anwender bei ihrem Speichersystemen achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

Müller: Paramount ist ein flexibles, einfach und schnell zur Verfügung gestelltes Storage System, das auf die Anforderungen virtueller Maschinen zugeschnitten ist. Das Storage System sollte einen hochleistungsfähigen parallelen Zugriff von vielen virtuellen Maschinen erlauben. Andernfalls wird die Lösung nicht skalierbar sein.

Zudem sollten Thin-Provisioning-Funktionen von VM-Dateien zur Verfügung stehen, um die TCO zu senken. Außerdem muss es Möglichkeiten geben, Daten der virtuellen Maschine und Anwendungs-Workloads nachverfolgen und analysieren zu können. Die Oracle ZFS Storage Appliance vereint diese Möglichkeiten.

3. Warum muss das Management von Speichersystemen einfacher werden?

Müller: Einfache Verwaltung bedeutet Reduzierung der TCO und steigende Datenverfügbarkeit. Eine gleichermaßen einfache und konsistente Verwaltung senkt die Schulungskosten für Storage Systemadministratoren und gleichzeitig das Fehlerrisiko.

Ohne sehr gute Storage-Verwaltung ist es kaum möglich, die täglich exponentiell größer werdende Datenfülle zu bewältigen.

4. Nennen und bewerten Sie die Gründe, warum das Speichern von Daten immer billiger wird.

Müller: Falls Unternehmen ihre Storage-Infrastruktur für neue Technologien und Storage-Paradigma, wie Storage-Konsolidierung, Virtualisierung oder Private Clouds, öffnen, können sie mehr Daten für weniger speichern.

Vertrauen sie aber nur auf die sinkenden Preise pro Gigabyte von Platten und Bändern, werden sie mit noch mehr Komplexität konfrontiert und es wird noch teurer für sie.

5. Nennen und bewerten Sie die Gründe warum das Speichern von Daten immer teurer wird. (Alternativ die Frage 4 beantworten)

6. Ist Unified Storage der Weg zu einem einfacheren Management oder doch besser ein zentraler Speicherpool mit NAS-Gateways?

Müller: Der zentrale Ansatz der Datenspeicherung wird dem exponentiellem Datenwachstum, mit dem wir heute konfrontiert werden, nicht gerecht: Es ist einfach zu unflexibel und zu teuer.

Die Zukunft gehört Unified-Storage-Systemen. Sie sind billiger und – viel wichtiger – agil und flexibel genug, um dem schnellen Datenwachstum und unvorhergesehenen Workloads standzuhalten.

7. Wenn sich das Management und Speichern in der Cloud durchsetzen würde, brauchen wir dann noch Speicher für den Mittelstand?

Müller: Solange nicht die vollständige Datensicherheit in der Cloud gewährleistet ist, werden mittelständische Unternehmen ihre kritischen Daten nicht der Cloud anvertrauen.

Außerdem sind die Public Cloud Storage Services von heute zu unflexibel, um den unterschiedlichen Anforderungen mittelständischer Firmen gerecht zu werden.

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