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Studie von Deloitte Smart Homes auf dem Vormarsch

| Redakteur: Rainer Graefen

Laut einer Marktprognose von Deloitte steckt im Smart-Home-Markt großes Potenzial.

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Im Mittelpunkt von Smart-Home-Lösungen steht laut Deloitte die Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung im privaten Zuhause.
Im Mittelpunkt von Smart-Home-Lösungen steht laut Deloitte die Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung im privaten Zuhause.
(Bild: © chesky - Fotolia.com)

Der Smart-Home-Markt steht in Deutschland vor dem Durchbruch. Bis zum Jahr 2020 werden laut einer Marktprognose von Deloitte voraussichtlich in einer Million Haushalte intelligente und vernetzte Sensoren und Geräte eingesetzt.

Damit würde sich die Anzahl der Smart Homes innerhalb von fünf Jahren mehr als verdreifachen. Ende 2013 waren es noch 315.000 intelligent vernetzte Privathaushalte.

„Der Smart-Home-Markt ist keine Nische mehr. Unternehmen aus der CE, der klassischen ITK, der Elektroinstallations-Branche sowie Hausgerätehersteller und Energieversorger arbeiten, unterstützt von dynamischen Startups, zusammen und entwickeln in einem erstaunlichen Tempo neue, smarte und vernetzbare Geräte“, sagt Stephan Schneider, Vorsitzender der Fokusgruppe sowie des Bitkom-Arbeitskreises Connected Home.

Bin zum Jahr 2020 prognostiziert Deloitte einen kontinuierlichen Anstig im Bereich Smart Home.
Bin zum Jahr 2020 prognostiziert Deloitte einen kontinuierlichen Anstig im Bereich Smart Home.
(Quelle: Deloitte)

Im Mittelpunkt von Smart-Home-Lösungen steht laut Deloitte die Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung im privaten Zuhause. Entscheidend für das rasante Wachstum ist der Prognose zufolge unter anderem ein konsequenter Ausbau der Breitbandnetze in Deutschland.

Wenn die Politik die Chancen von Smart Homes erkenne und entsprechende Maßnahmen ergreife, könnte die Eine-Millionen-Marke sogar bereits 2018 erreicht und bis 2020 bereits rund 1,5 Millionen Haushalte mit Smart-Home-Lösungen ausgestattet sein.

Dabei würde auch die Förderung altersgerechter Assistenzsysteme helfen, um Senioren ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu erleichtern. „Geräte, die sich durch Zuruf steuern lassen oder sich vollautomatisch den Gewohnheiten des Benutzers anpassen sind keine Spielerei, sondern würden vielen Menschen, etwa Älteren oder Kranken, das Leben erleichtern“, so Schneider.

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