Studie von Western Digital Smart-Security-Speicherung und Verbraucher-Wahrnehmung

Autor / Redakteur: Davide Villa* / Dr. Jürgen Ehneß

Eine aktuelle Studie von Western Digital zeigt, dass das Interesse an intelligenten Technologien und entsprechender Datenspeicherung groß ist, ob nun im eigenen Zuhause oder im öffentlichen Raum, die tatsächliche Nutzung hingegen noch hinterherhinkt. Um vorherrschenden Bedenken zu begegnen, sind nicht zuletzt effektive und gesetzeskonforme Speicherlösungen gefordert.

Ein Beitrag zur Sicherheit ist in den Augen der Verbraucher der Hauptnutzen intelligenter Autobahnkameras.
Ein Beitrag zur Sicherheit ist in den Augen der Verbraucher der Hauptnutzen intelligenter Autobahnkameras.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Smart Devices sind zunehmend ein Teil des täglichen Lebens geworden, und dieser Trend hat sich im Jahr 2020 zusehends weiter beschleunigt. Außerhalb des Hauses werden die Sicherheitskameras und andere intelligente Geräte eingesetzt, um die öffentliche Gesundheit und Sicherheit während der Pandemie zu schützen. Funktionen wie eine verbesserte Patientenversorgung in Krankenhäusern oder Kameras zur Verfolgung von Personenbewegungen sowie des Verkehrs in bestimmten Stadtgebieten ermöglichen ein einfacheres Crowd-Management. Dies sind nur einige der Beispiele dafür, wie diese Technologie effizient genutzt werden kann. Die Nachfrage mag zwar gestiegen sein, aber sowohl die Datenspeicherung als auch -sicherung sind weiterhin ein wesentlicher und nicht zu unterschätzender Aspekt, welcher berücksichtigt werden sollte.

Die positive Nachricht für Anbieter ist, dass das Interesse von Verbrauchern an intelligenten Technologien und Datenspeicherung weiterhin groß ist, ob im Haushalt oder in der Stadt. Dies ergab eine aktuelle Studie von Western Digital. Dabei gaben 90 Prozent der Befragten in der gesamten EMEA-Region an, dass sie sich auf mindestens eine bevorstehende Form intelligenter Technologie freuen. Die Daten zeigen außerdem, dass in der EMEA-Region die größten Erwartungen an smarte Innovationen für das eigene Zuhause bestehen; diese betreffen Sicherheitskameras (36 Prozent), Entertainment-Streaming-Dienste (35 Prozent) und Licht-/Heizungssteuerung (35 Prozent). Aus Sicht der Smart-City-Infrastruktur konzentriert sich das Interesse auf den Verkehr mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge (39 Prozent), fahrerlose Fahrzeuge (38 Prozent) und Sicherheitsüberwachungskameras (37 Prozent).

Während das Interesse für diese Technologien grundsätzlich hoch ist, zeigt die Studie, dass die tatsächliche Nutzung hingegen noch gering ist. Nur 35 Prozent der Befragten in Europa und im Nahen Osten haben bereits Smart-Home-Anwendungen genutzt, und 30 Prozent sind mit Smart-City-Technologien in Berührung gekommen. Laut der Studie ist diese verhaltene Akzeptanz auf einen Mangel an Verständnis darüber zurückzuführen, wie die Daten der Verbraucher erfasst, gespeichert und verwendet werden. Nur 21 Prozent der deutschen Verbraucher glauben beispielsweise, dass sie mehr über die Erfassung persönlicher Daten wissen als andere. Dies zeigt deutlich einen Mangel an Bewusstsein sowie den Bedarf an Klarheit seitens der Technologieanbieter.

Sicherheitskameras und die Nutzenwahrnehmung

Das Jahr 2020 hat die Vorteile von Sicherheitskameras in Krisenzeiten offengelegt. Und auch bei den Konsumenten findet in diesem Bereich allmählich ein Umdenken statt. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) sehen in den Security-Kameras inzwischen einen Beitrag zu ihrer Sicherheit und zur Reduktion der Kriminalität (40 Prozent). Ähnlich verhält es sich mit intelligenten Autobahnkameras, bei denen die Sicherheit (46 Prozent) und die Reduktion der Kriminalität (28 Prozent) als Hauptvorteile hervorgehoben werden.

Da Sicherheitskameras allerdings häufig dauerhaft in Betrieb sind, stellen sie besondere Anforderungen an die Speicherkapazität. Die Technologie muss mithalten können und zuverlässige, leistungsstarke Datenübertragungs- und -schreibgeschwindigkeiten liefern, um sicherzustellen, dass qualitativ hochwertige Videos erfasst und analysiert werden können. Inzwischen existieren zudem einige sicherheitsbasierte Konzepte, die eingesetzt werden können, um die Wissenslücke zu verringern und Vertrauen in diese Sicherheitstechnologie aufzubauen.

Wenn es jedoch um smarte Anwendungen insgesamt geht, sind die Verbraucher immer noch vorsichtig und haben Bedenken bezüglich der Sicherheit ihrer Daten. Die Untersuchung von Western Digital ergab, dass Konsumenten aus der EMEA-Region bei der Verwaltung und Speicherung ihrer Dateien besonders auf den Schutz der Inhalte vor Verletzungen (73 Prozent) achten und auf Laufwerke zurückgreifen, die sicher und zuverlässig sind (70 Prozent). Eine effektive und gesetzeskonforme Datenspeicherung spielt dabei eine wichtige Rolle, um bei ihnen ein nachhaltiges Vertrauen zu erreichen.

Die Zukunft der intelligenten Technologien und Sicherheit

Die nächsten Jahre dürften eine spannende Zeit für die Hersteller smarter Anwendungen sein. Der Markt wächst, und die Konsumenten sind auf weitere Entwicklungen gespannt. Ein Mangel an Wissen über die intelligenten Geräte bedroht jedoch diesen Fortschritt und die damit einhergehenden Vorteile.

Die Implementierung der richtigen Speicherinfrastruktur und -technologie sowie die anschließende Aufklärung darüber sind deshalb essentiell notwendig, um den Nutzern ein sicheres Gefühl im Umgang mit diesen Anwendungen zu geben und den Zweifel an diesen, insbesondere was Sicherheitskameras betrifft, zu beseitigen.

*Der Autor: Davide Villa, Business Development Director EMEAI bei Western Digital

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