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Unified-Storage-Systeme von Overland Storage Snapserver DX erweitert Speicher-Pools automatisch

| Redakteur: Nico Litzel

Overland Storage erweitert das Angebot um das NAS- und iSCSI-System Snapserver DX, das dank der auf Standards basierenden Technik „DynamicRAID“ Volumes automatisch vergrößern und verkleinern kann.

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Der Snapserver DX1 ist ab sofort verfügbar und kostet 1.499 Euro inklusive SATA-Festplatten.
Der Snapserver DX1 ist ab sofort verfügbar und kostet 1.499 Euro inklusive SATA-Festplatten.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Zukunft von Provisioning ist kein Provisioning“, erklärt Andy Walsky, Vice President EMEA and APAC Sales bei Overland Storage, im Gespräch mit Storage-Insider.de. Möglich mache das die Funktion „DynamicRAID“ der neuen Snapserver-DX-Systeme. DynamicRAID ist eine nichtproprietäre Technik, die auf dem Standard-RAID-Code basiert und die bei kombinierten Laufwerksgrößen das beste RAID-Niveau automatisch ermittelt, auch im Falle einfacher oder doppelter Paritäten.

Mit DynamicRAID wachsen und schrumpfen Speichervolumes selbstständig, ohne einen Eingriff von außen durch einen Administrator und ohne Ausfallzeiten. Wird Speicherplatz wieder freigegeben, so fließt dieser nach Sekunden zur allgemeinen Verfügbarkeit wieder in den Speicher-Pool zurück. Sollte die Kapazität knapp werden, so können einfach größere Laufwerke eingebaut werden (SATA oder SAS), wodurch sich der Speicher-Pool ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebes vergrößert – das alles läuft ebenfalls vollkommen automatisch ab, ohne dass dabei ein Administrator eingreifen muss. Damit sei der Snapserver prädestiniert für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmen mit Außenstellen, in denen IT-Personal eher selten anzutreffen ist.

Das sagt die Enterprise Strategy Group zu DynamicRAID

Terri McClure, Analyst bei der Enterprise Strategy Group kommt bei DynamicRAID zu folgendem Urteil: „DynamicRAID erleichtert die Verwaltung und den Schutz der Daten ungemein, automatisiert die Erweiterung gemeinsam genutzter Speicherkapazitäten und ermöglicht präzisere Prognosen in Bezug auf den künftigen Speicherbedarf und den Investitionsaufwand. Mit Snapserver DX können Unternehmen auf eine optimierte Speichernutzung bei gleichzeitig geringerem Verwaltungsaufwand und auf eine hochgradig effizientere Umgebung zu einem Bruchteil der gemeinhin üblichen Kosten vertrauen.”

Die Unified-Storage-Architektur des Snapserver DX wurde auf Grundlage des Betriebssystems GuardianOS entwickelt, das momentan in Version 7.2 vorliegt und das Overland Storage zufolge weltweit auf 300.000 Systemen installiert ist. Der Snapserver DX ist vollkommen kompatibel mit Windows Active Directory, Linux, Unix und Macintosh-Domains und bietet zahlreiche Funktionen, die für gewöhnlich nur Enterprise-Systemen vorbehalten sind. Dazu zählen Snapshots, Replizierung und Fernverwaltung.

Overland Storage bietet den Snapserver DX in zwei Konfigurationen an: den Snapserver DX1 mit einer Höheneinheit und zwei Terabyte Kapazität, der sich über Expansion Units auf bis zu 156 Terabyte skalieren lässt. Das Gerät ist ab sofort zu einem Preis von 1.499 Euro inklusive Festplatten erhältlich. Ab November folgt der Snapserver DX2 mit acht Terabyte Kapazität für 3.999 Euro. Dieser belegt zwei Höheneinheiten im Rack und ist auf bis zu 288 Terabyte skalierbar.

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