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IP-SAN-Plattform für virtualisierte Umgebungen von Overland Storage Snapserver SAN S2000 erweitert Kapazität automatisch mit Autoprovisioning

| Redakteur: Nico Litzel

Overland Storage treibt die Neuausrichtung des Unternehmens von einem rein Backup-zentrierten Hersteller hin zu einem Anbieter mit durchgehender Storage-Linie voran. Neu im Portfolio ist die für virtualisierte Serverumgebungen optimierte iSCSI-SAN-Plattform Snapserver SAN S2000, die unter Windows, VMware, UNIX, Linux oder Mac OS X umfangreiche SAN-Funktionen wie Spiegelung, Failover, Snapshots oder Replizierung zur Verfügung stellt.

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Mit der Funktion Autoprovisioning des Snapserver SAN S2000 lassen sich leicht individuelle Regeln zur Vergrößerung von Speicher-Volumes erstellen.
Mit der Funktion Autoprovisioning des Snapserver SAN S2000 lassen sich leicht individuelle Regeln zur Vergrößerung von Speicher-Volumes erstellen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Overland Storage, derzeit in schwierigem Fahrwasser, setzt den Fokus stärker auf Festplattenspeichersysteme. Neu im Angebot ist der Snapserver SAN S2000, eine für virtuelle Serverumgebungen optimierte IP-SAN-Plattform mit breitem Funktionsspektrum.

Das Modell S2000 bietet Aktiv/Aktiv-Mirroring und -Failover, Snapshots, Replizierung, eine automatische Kapazitätserweiterung, ein zentralisiertes Management sowie einen Support für Microsoft Cluster Server. Besonders sticht Autoprovisioning hervor, die Funktion zur automatischen Kapazitätserweiterung: Speicher-Volumes werden automatisch anhand einer vorher individuell festgelegten Richtlinie erweitert, wenn Grenzwerte überschritten werden. Weitere Eingriffe seitens des Admins sind nicht notwendig, verspricht Overland. Die Festplattenbelegung wird kontinuierlich überprüft, sodass Administratoren den gesamten Kapazitätsverbrauch im Unternehmen überwachen und verwalten können.

Unternehmen mit Standalone- oder Windows Cluster Server, auf denen geschäftskritische Anwendungen wie Exchange und SQL Server laufen, erreichen Herstellerangaben zufolge mit den Aktiv/Aktiv-Failover-Funktionen des Snapserver S2000 eine hohe Verfügbarkeit. Replizierungsfunktionen, die bis zu 256 Snapshots und Failover unterstützen, sorgen dafür, dass Daten unabhängig von ihrem Speicherort geschützt sind.

Optimiert für VMware und Hyper-V

Der Snapserver SAN S2000 lässt sich direkt in die VMware-Verwaltungsapplikationen integrieren. Anwender profitieren dadurch Overland zufolge von vereinfachten Datastore-Assistenten zur Bereitstellung von Zielgrößen und der Möglichkeit, unter Zuhilfenahme von Snapserver-Tools den Speicher für ESX-Cluster innerhalb von VMware bereitzustellen. Weitere Vorteile sind eine singuläre Schnittstellenkonfiguration für Snapserver-Zielgrößen sowie Hochverfügbarkeit für ESX-Datastores durch den Einsatz der VMware-Hilfsmittel DRS, HA und VMotion in Kombination mit Snapserver-SAN-Mirroring.

Die IP-SAN-Lösung unterstützt ebenfalls den Windows-Hyper-V-Server. Tools des Snapserver SAN S2000 ermöglichen eine vereinfachte Verwaltung von Hyper-V im Backup-Bereich durch die Nutzung von Volume Shadow Copy Services. Zudem unterstützt die Speicherplattform SAN den direkten „Pass Through Access“ für virtuelle Gastmaschinen für eine höhere Performance und Sicherheit.

Der Snapserver SAN S2000 nimmt zwei Höheneinheiten im 19-Zoll-Rack Rack ein. Zur Auswahl stehen zwei SATA-Konfigurationen mit zwölf und mit 24 Terabyte Kapazität, eine SAS-Option bietet Overland Storage ebenfalls an. Mithilfe von Snapserver-E-2000-Erweiterungseinheiten lässt sich die IP-SAN-Plattform auf bis zu 120 Terabyte ausbauen.

Sowohl der Snapserver SAN S2000 als auch die E2000-Erweiterungseinheiten sind ab sofort verfügbar. Als Einstiegspreis für den Snapserver SAN S2000 gibt Overland Storage 11.200 Euro an. Die Erweiterungseinheiten kosten 2.250 Euro.

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