Online-Umfrage zum CeBIT-Kompendium „Backup & Recovery“ von Storage-Insider.de, Teil 4

„Snapshots erzeugen einen massiven Hardware-Bedarf“

| Autor / Redakteur: Stefan Utzinger / Rainer Graefen

Stefan Utzinger, CEO von Novastor
Stefan Utzinger, CEO von Novastor (Bild: Novastor)

In Kürze erscheint das Kompendium „Backup & Recovery“ von Storage-Insider.de. Die Redaktion hat im Vorfeld Backup-Spezialisten nach ihrer Einschätzung zu aktuellen Trends gefragt. Hier sind die Antworten von Stefan Utzinger, CEO von Novastor.

Storage-Insider.de setzt die erfolgreiche Kompendien-Reihe fort. Die nächste Ausgabe widmet sich den Themen Backup, Disaster Recovery und Archivierung und wird zur CeBIT 2013 (5. bis 9. März, Hannover) in gedruckter Form erscheinen (hier geht es zum PDF-Archiv vorangegangener Ausgaben). Wir haben Novastors CEO Stefan Utzinger nach seinen Einschätzungen zum Thema Backup befragt.

Storage-Insider.de: Warum sind Backup-Konzepte wie GFS – Grandfather-Father-Son – oder Tower of Hanoi heutzutage nicht mehr sinnvoll anzuwenden?

Utzinger: Beide Konzepte sehen wir – ebenso wie das immer wieder für tot erklärte Tape-Backup – weiterhin im produktiven Einsatz.

Müssen Unternehmen jedoch rapide wachsende Datenmengen sichern, existiert in manchen Fällen kein Backup-Fenster mehr, das noch eine Vollsicherung erlauben würde. Vor diesem Hintergrund geht der Trend in Richtung synthetischer Vollsicherungen oder „Incremental-forever“-Sicherungen. Diese bieten den Vorteil, dass eine vollständige Sicherung nur einmal stattfindet. Alle weiteren Sicherungen erfassen nur noch neue oder geänderte Dateien.

Kontinuierliche Snapshots oder differenzielle Images scheinen das Backup-Konzept für moderne IT-Umgebungen zu sein. Stimmt das oder zeichnen sich Alternativen ab?

Utzinger: Die Wahl des Backup-Konzepts definiert sich prinzipiell durch Anforderungen an Backup-Fenster, sparsamen Umgang mit Speichermedien und das zu Verfügung stehende Zeitfenster für den Restore – die Recovery Time Objective oder RTO. Kontinuierliche Snapshots und differenzielle Images sind zwar der größte Konkurrent des traditionellen Backups, ersetzten das Backup jedoch nicht. Denn um den Snapshot als Absicherung zu nutzen, muss dieser auf einem oder mehreren anderen Systemen gespeichert werden. Das Konzept erzeugt also massiven Hardware-Bedarf. Backup ist da deutlich ökonomischer. Der Anwender behält die freie Wahl der eingesetzten Hardware und kann Kosten sparen.

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