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Kommentar zum XAM-Standard SNIA arbeitet an mehr Interoperabilität zwischen Applikationen und Speichersystemen

Autor / Redakteur: Frank Bunn / Rainer Graefen

Unterschiedlichste Dokumentenformate und ein fehlender Metadaten-Standard beeinträchtigen die Durchgängigkeit zwischen Anwendungen und Storage-Systemen. Abhilfe schafft der XAM-Standard, den die Storage Networking Industry Association (SNIA) definiert.

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Frank Bunn, Director der SNIA Europe
Frank Bunn, Director der SNIA Europe
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor allem aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Cloud-Infrastrukturen wird die Interoperabilität zwischen Anwendungen, Servern und Speichersystemen auch unterschiedlicher Hersteller immer wichtiger.

Die Klassifizierung und Migration von Daten zwischen den verschiedenen Speicher- und Applikationsherstellern in der Cloud bildet jedoch nach wie vor eine große Herausforderung.

Dabei bietet Cloud-Storage für Anwenderunternehmen viele neue Möglichkeiten und Vorteile, die die Effizienz der Speicherprozesse erhöhen und Kosten einsparen können.

Sowohl Kapazitäten für den Primär-Storage, als auch für Backup und Langzeitarchivierung lassen sich komfortabel, bedarfsgerecht und zu nutzungsorientierten Kosten aus der „Wolke“ beziehen.

Um die Ressourcen effizient bereitzustellen, kommt Cloud-Storage nicht ohne unterschiedliche Schnittstellen für Lesen/Schreiben, Import/Export, Queries, Metadaten und verschiedene andere Aktionen aus.

Storage-Industrie kämpft mit der Interoperabilität

Doch auch außerhalb der Cloud wird die Interoperabilität zwischen Applikationen und Storage-Systemen immer wichtiger. Durchgängige Geschäftsprozesse in Unternehmen lassen sich nur durch eine reibungslose Kommunikation von Anwendungen mit der Speicherarchitektur realisieren.

Dies bedeutet eine große Herausforderung, angesichts unterschiedlichster Dateiformate, fehlender Metadaten-Standards und der immensen Datenmengen, die in den Unternehmen gesammelt werden.

Durch eine nahtlose Interoperabilität lassen sich jedoch sämtliche Prozesse rund um die rechts-und revisionssichere Langzeitarchivierung von Daten optimieren. Außerdem wird die Schaffung eines durchgängigen Information-Lifecycle-Management (ILM), das die Daten je nach Wichtigkeit für die Geschäftsprozesse auf dem optimalen Speichermedium ablegt, begünstigt.

weiter mit: Datenaustauschbarkeit in der Cloud unverzichtbar

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