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Pflichtangaben in Geschäftsbriefen So gestalten Sie E-Mails und klassische Post rechtssicher

| Autor / Redakteur: Elisabeth Wiesner / Katrin Hofmann

Das „Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister” (EHUG) und die handels- und gesellschaftsrechtlichen Vorschriften regeln für Geschäftsbriefe geltende formale Anforderungen und deren Reichweite. Wer die erforderlichen Pflichtangaben nicht in seine E-Mails und Briefe aufnimmt, riskiert Abmahnungen und Zwangsgeld. Storage-Insider.de gibt Tipps, wie sich das vermeiden lässt.

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Elisabeth Wiesner ist Anwältin in der Kanzlei PRW Rechtsanwälte. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich E-Commerce, beim gewerblichen Rechtsschutz und der Vertragsgestaltung.
Elisabeth Wiesner ist Anwältin in der Kanzlei PRW Rechtsanwälte. Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich E-Commerce, beim gewerblichen Rechtsschutz und der Vertragsgestaltung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Durch eine Reihe handels- und gesellschaftsrechtlicher Vorschriften werden die Pflichtangaben in Geschäftsbriefen geregelt. Ziel der Regelungen ist es, dem Gegenüber im Geschäftsverkehr die erforderlichen Grundinformationen zur Verfügung zu stellen. Durch das EHUG ist zusätzlich klargestellt, dass Pflichtangaben in Geschäftsbriefen auch für E-Mails gelten. Auch mit mobilen Endgeräten wie Blackberrys sollten nur E-Mails mit entsprechenden Angaben verschickt werden. Die Pflichtangaben müssen von allen Firmen beachtet werden, die im Handelsregister eingetragen sind. Dazu gehören unter anderem der Einzelkaufmann, die OHG, KG und die AG.

Als „Geschäftsbrief” gelten alle Schreiben geschäftlichen Inhalts, die nach außen gerichtet sind und nicht rein interne Angelegenheiten des Unternehmens betreffen. Darunter fallen unter anderem auch Angebote, Rechnungen, Bestellscheine, Preislisten, Lieferscheine oder Verträge.

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