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Erweiterte Funktionen zur Datensicherung und zum Datenschutz Software-Upgrades sollen Unternehmenskunden von Scale-out NAS überzeugen

| Redakteur: Nico Litzel

Der auf Scale-out NAS spezialisierte Hersteller Isilon Systems erweitert mit Version 5.5 seines Betriebssystems OneFS und der Datenreplizierungsanwendung SynchIQ 2.5 den Einsatzbereich seiner Produkte und richtet diese noch stärker an die Bedürfnisse von Unternehmenskunden aus. Darüber hinaus hat das Unternehmen den „Back-up Accelerator“ vorgestellt, mit dem sich Daten unter Umgehung des LAN direkt über Fibre Channel und mit geringerem Managementaufwand als bisher auf Tape sichern lassen.

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Isilons Back-up Accelerator (im Bild das optisch weit gehend identische Produkt Accelerator X) schreibt bis zu vier Streams gleichzeitig auf Tape. Die maximale Durchsatzrate gibt der Hersteller mit 480 Megabyte pro Sekunde an.
Isilons Back-up Accelerator (im Bild das optisch weit gehend identische Produkt Accelerator X) schreibt bis zu vier Streams gleichzeitig auf Tape. Die maximale Durchsatzrate gibt der Hersteller mit 480 Megabyte pro Sekunde an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Isilons IQ-Systeme, die mit der Betriebssystemsoftware OneFS 5.5 ausgestattet sind, verwalten bis zu fünf Petabyte Speicher in einem einzigen Dateisystem und Volume. Zudem lassen sich nach Herstellerangaben 1,7 Millionen Ein- und Ausgabebefehle (IOPS) und eine aggregierte Datendurchsatzrate von 45 Gigabyte pro Sekunde erzielen. Darüber hinaus können dank der der neuen Generation von Infiniband-Switches mit einer höheren Portdichte jetzt bis zu 144 statt bisher 96 Speichereinheiten gekoppelt werden.

OneFS 5.5 enthält laut Isilon ein erweitertes Spektrum an Funktionen zum Schutz von Daten und deren Absicherung. Beispielsweise ist in Version 5.5 die Anwendung „Flexprotect“ integriert, die nach Herstellerangaben ein Äquivalent zu klassischen RAID-Lösungen darstellt. Im Gegensatz zum klassischen Hot-Spare-Festplattenansatz verwendet Isilon allerdings Reserven im Filesystem zum Wiederaufbau von Daten nach einem Festplattenausfall. Der Parity-Schutz kann dabei von der Verzeichnis- bis runter auf die Dateiebene festgelegt werden und lässt sich jederzeit nachträglich im laufenden Betrieb ändern. Dieser Ansatz bei der Verteilung der Parity-Informationen senkt laut Isilon den Overhead um 50 Prozent, wodurch die Leistungsfähigkeit des Systems deutlich verbessert wird.

Version 5.5 von OneFS bietet darüber eine Reihe von weiterentwickelten Überwachungs- und Reporting-Funktionen, die besonders im Unternehmensumfeld eine nahtlose Integration in das IT-Systemmanagement ermöglichen sollen. Als Beispiele für Weiterentwicklungen nennt der Isilon eine engere Integration in Windows Active Directory und Access Control Lists.

Weiter mit: SyncIQ v2.5 für Disaster Recovery und Business Continuity

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