Erweiterte Funktionen zur Datensicherung und zum Datenschutz

Software-Upgrades sollen Unternehmenskunden von Scale-out NAS überzeugen

09.06.2009 | Redakteur: Nico Litzel

Isilons Back-up Accelerator (im Bild das optisch weit gehend identische Produkt Accelerator X) schreibt bis zu vier Streams gleichzeitig auf Tape. Die maximale Durchsatzrate gibt der Hersteller mit 480 Megabyte pro Sekunde an.
Isilons Back-up Accelerator (im Bild das optisch weit gehend identische Produkt Accelerator X) schreibt bis zu vier Streams gleichzeitig auf Tape. Die maximale Durchsatzrate gibt der Hersteller mit 480 Megabyte pro Sekunde an.

Der auf Scale-out NAS spezialisierte Hersteller Isilon Systems erweitert mit Version 5.5 seines Betriebssystems OneFS und der Datenreplizierungsanwendung SynchIQ 2.5 den Einsatzbereich seiner Produkte und richtet diese noch stärker an die Bedürfnisse von Unternehmenskunden aus. Darüber hinaus hat das Unternehmen den „Back-up Accelerator“ vorgestellt, mit dem sich Daten unter Umgehung des LAN direkt über Fibre Channel und mit geringerem Managementaufwand als bisher auf Tape sichern lassen.

Isilons IQ-Systeme, die mit der Betriebssystemsoftware OneFS 5.5 ausgestattet sind, verwalten bis zu fünf Petabyte Speicher in einem einzigen Dateisystem und Volume. Zudem lassen sich nach Herstellerangaben 1,7 Millionen Ein- und Ausgabebefehle (IOPS) und eine aggregierte Datendurchsatzrate von 45 Gigabyte pro Sekunde erzielen. Darüber hinaus können dank der der neuen Generation von Infiniband-Switches mit einer höheren Portdichte jetzt bis zu 144 statt bisher 96 Speichereinheiten gekoppelt werden.

OneFS 5.5 enthält laut Isilon ein erweitertes Spektrum an Funktionen zum Schutz von Daten und deren Absicherung. Beispielsweise ist in Version 5.5 die Anwendung „Flexprotect“ integriert, die nach Herstellerangaben ein Äquivalent zu klassischen RAID-Lösungen darstellt. Im Gegensatz zum klassischen Hot-Spare-Festplattenansatz verwendet Isilon allerdings Reserven im Filesystem zum Wiederaufbau von Daten nach einem Festplattenausfall. Der Parity-Schutz kann dabei von der Verzeichnis- bis runter auf die Dateiebene festgelegt werden und lässt sich jederzeit nachträglich im laufenden Betrieb ändern. Dieser Ansatz bei der Verteilung der Parity-Informationen senkt laut Isilon den Overhead um 50 Prozent, wodurch die Leistungsfähigkeit des Systems deutlich verbessert wird.

Version 5.5 von OneFS bietet darüber eine Reihe von weiterentwickelten Überwachungs- und Reporting-Funktionen, die besonders im Unternehmensumfeld eine nahtlose Integration in das IT-Systemmanagement ermöglichen sollen. Als Beispiele für Weiterentwicklungen nennt der Isilon eine engere Integration in Windows Active Directory und Access Control Lists.

Weiter mit: SyncIQ v2.5 für Disaster Recovery und Business Continuity

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2022339 / NAS)