In OpenStack-Umgebungen

SolidFire rät zu Block und Object Storage

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

SolidFire bietet einen kostenlosen OpenStack-Leitfaden an.
SolidFire bietet einen kostenlosen OpenStack-Leitfaden an. (Bild: SolidFire)

Die OpenStack-Nutzung in Cloud-Infrastrukturen liegt im Trend, doch die Wahl der richtigen Storage-Lösung ist nicht einfach. Speicherspezialist SolidFire hält einen „One size fits all“-Ansatz nicht für zielführend: Sowohl Block als auch Object Storage hätten ihre Berechtigung.

OpenStack unterstützt sowohl Object (Swift) als auch Block Storage (Cinder). Dabei handelt es sich laut SolidFire im Grunde um komplementäre Lösungen, die in unterschiedlichen Anwendungsfällen jeweils eigene Vorteile haben. Swift bietet beispielsweise die Möglichkeit, Scale-Out-Storage auf Standard-Hardware zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise lassen sich kostengünstige Alternativen zu Flash-basierten Speichersystemen und für große Objekt-basierte Storage-Anwenderungen realisieren, sofern die Performance keine entscheidende Rolle spielt. Swift eignet sich zudem für umfangreiche statische Datenmengen, auf die sequenzielle Lese- und Schreibzugriffe erfolgen und niedrige IOPS ausreichend sind.

Vorteile von Cinder

Auch die Block-Speichertechnik Cinder bietet in verschiedenen Szenarien Vorteile: So ist zum Beispiel das Erstellen, Zuweisen und Löschen eines Blockspeichers auf einer virtuellen Maschine möglich. Klassische Cinder-Anwendungsfälle sind Performance-kritische Primärspeicher-Workloads, wie etwa SQL- oder NoSQL-Datenbanken oder Applikationen im Beriech Datenanalyse oder Transaktionsverarbeitung. Cinder eignet sich zudem für Daten, die sich häufig ändern, für Random-Lese- und Schreibvorgänge sowie Workloads, die hohe I/O-Performance benötigen.

„Wenn es um Storage für OpenStack geht, ist es offensichtlich, dass ein „One size fits all“-Ansatz nicht unbedingt von Erfolg gekrönt ist“, erläutert Dave Wright, Gründer und CEO von SolidFire. „Während Cinder zum Beispiel durch Swift als Backup-Ort für Primärdaten hervorragend ergänzt werden kann, ist ebenso klar, dass Object Storage nicht für Anwendungsfälle geeignet ist, bei denen es auf eine hohe Performance ankommt“, erklärt er.

Gründliche Planung ist wichtig

Bei jeder Diskussion um verteilte Storage-Lösungen für die Cloud sollten laut SolidFire kommerzielle Optionen ebenso wie Open-Source-Varianten in Erwägung gezogen werden. „Im Hinblick auf Cloud Storage für Performance-kritische Applikationen ist allerdings zu berücksichtigen, dass sowohl herkömmliche Open-Source- als auch Legacy-Storage-Lösungen Mängel aufweisen. Problem dabei ist, dass sie nicht von Anfang an voll auf Performance-optimierte Workloads ausgelegt sind“, warnt Wright. Man sollte laut SolidFire über traditionell konzipierte Storage-Hardware-Architekturen hinausgehen und Lösungen nutzen, die sich speziell für Performanceoptimierung in verteilten Speicheranwendungen von Cloud-Infrastrukturen eigenen. Sie sollten unter anderem eine Flash-Storage-Architektur bieten, konsistente Performance sicherstellen und überwachen sowie Inline-Deduplizierung und Kompression beherrschen.

Auf der SolidFire-Homepage steht ein umfassender kostenloser Leitfaden zu diesem Thema bereit.

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